Ist Nancy Guthries Entführer besessen von Tochter Savannah?
Im Fall von Nancy Guthrie, der 84-jährigen Mutter von "Today"-Moderatorin Savannah Guthrie (54), gibt es eine neue Theorie. Eine Kriminalexpertin warnt nun davor, dass der Entführer möglicherweise die Gedenkstätte vor dem Haus der Vermissten in Tucson besucht. Betsy Brantner Smith, Sprecherin der National Police Association und ehemalige Polizei-Sergeant, hält es für möglich, dass die Ermittler das Mahnmal bereits überwachen. "Sie könnten die Gedenkstätte im Blick haben, wir sehen es nur nicht", erklärte sie laut dem OK! Magazine. Nancy war am 1. Februar spurlos verschwunden, nachdem eine maskierte Person auf ihrer Überwachungskamera aufgetaucht war. Vor ihrer Haustür wurde zudem eine Blutspur der Rentnerin gefunden.
"Es könnte jemand sein, der von Berühmtheit besessen ist", mutmaßte die Expertin und fügte hinzu, dass dabei "viel Pathologie" im Spiel sei. Möglicherweise sei der Täter auf die Idee gekommen, nachdem er Nancy mehrfach in der "Today"-Show gesehen hatte. Die Seniorin war zuletzt im November 2025 in einem Beitrag über Savannahs Heimatstadt zu sehen gewesen, in dem die NBC-Moderatorin erwähnte, dass ihre Mutter noch dort lebe. Währenddessen besuchte Savannah am Montag (2. März) erstmals die Gedenkstätte, zusammen mit ihrer älteren Schwester Annie und ihrem Schwager Tommaso Cioni. Die drei legten Blumen und eine Karte nieder, auf der stand: "Obwohl wir von so viel Dunkelheit und Ungewissheit umgeben sind, brennt unsere Liebe hell. Wir lieben dich, Mommy. Wir vermissen dich so sehr."
Die Familie hat eine Belohnung von einer Million Dollar (rund 861.000 Euro) für Nancys Rückkehr ausgesetzt. Ein ehemaliger FBI-Agent äußerte sich nun in Megyn Kellys (55) Show zu diesem hohen Betrag. "Wenn sie nicht auf diese eine Million Dollar Belohnung reagieren, bei der es praktisch keine Bedingungen gibt, würde mich das zu der Annahme führen, dass dies ein sehr persönliches Verbrechen ist, das aus sehr persönlichen Gründen begangen wurde und Geld nie eine Rolle spielte", sagte Jim Fitzgerald. Zuvor war spekuliert worden, dass Nancy möglicherweise Opfer eines mexikanischen Kartells geworden sein könnte. Ein Informant wollte sie in Mexiko gesehen haben, doch die Ermittler haben bislang keine Person öffentlich als Verdächtigen benannt. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um eine "gezielte Entführung" handelt.







