Kinoflop des Jahres? "Return to Silent Hill" sorgt für Wut
Auf diesen Film haben Horror-Fans lange gewartet – doch offenbar umsonst. "Return to Silent Hill" sollte die fulminante Leinwandrückkehr des düsteren Gaming-Franchise werden. In den USA startete der Film vor wenigen Tagen im Kino und legt dabei einen der schwächsten Starts in der Geschichte des Franchise hin. Aber nicht nur das: Kritiker und Fans gleichermaßen zerreißen "Return to Silent Hill" in der Luft. Berichten von Daily Mail zufolge werden die sozialen Medien derzeit mit enttäuschten Meinungen überflutet. "Es gibt keine Worte, mit denen ich beschreiben kann, wie schrecklich 'Return to Silent Hill' ist", schrieb ein User und bezeichnete den Streifen als "eine Schande für das Genre". Ein weiterer schließt sich an: "'Return to Silent Hill' ist eine Schande. Ein hohles, tonloses Durcheinander, das den Fans von 'Silent Hill' ins Gesicht spuckt und den Begriff 'filmischer Mist' neu definiert."
Dabei warten Fans bereits seit 2012 und dem Sequel "Silent Hill: Revelation" auf eine filmische Fortsetzung. Da auch diese Verfilmung der beliebten Videospielreihe eher mäßig abschnitt, waren die Erwartungen groß. "Return to Silent Hill" wird sich nun wohl als erneute Enttäuschung in den Köpfen der Fans festsetzen. Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes wurde eine Liste der schlechtesten Videospielverfilmungen erstellt und der Horrorfilm platzierte sich bereits auf Platz zwei hinter "Borderlands". Am Eröffnungswochenende soll "Return to Silent Hill" zudem nur magere 1,8 Millionen Euro eingespielt haben. Einen Lichtblick gibt es allerdings: In China rutschte der Film von Regisseur Christophe Gans überraschend auf Platz eins der Kinocharts und nahm hier laut Variety bereits 5,5 Millionen Euro ein. In Deutschland bekommt "Return to Silent Hill" ab dem 5. Februar seine Chance.
"Return to Silent Hill" scheint der neueste Beweis dafür zu sein, wie schwierig es ist, Gaming-Fans zufrieden zu stellen. Dabei klang die Handlung eigentlich sehr vielversprechend. Der Film wollte sich an dem Spiel "Silent Hill 2" orientieren und versprach, möglichst nah an der Handlung zu bleiben sowie bekannte und beliebte Figuren auf die Leinwand zu bringen. Protagonist James Sunderland (Jeremy Irvine, 35) erhält einen seltsamen Brief von seiner Frau Mary (Hannah Anderson). Das Problem dabei: Mary ist eigentlich schon vor langer Zeit an einer Krankheit verstorben. Der Brief führt ihn in das von Nebelschwaden eingeschlossene Städtchen Silent Hill. Der Ort scheint verlassen, doch auf der Suche nach Mary wird James immer wieder von seinen als Monster manifestierten Ängsten und Erinnerungen heimgesucht.





