Hollywood-Schocker: Diese Filme bereut Denzel Washington
Denzel Washington (71) hat in einem Interview mit The Times offenbart, dass er in den 1990er Jahren gezwungen war, bei der Auswahl seiner Filmprojekte Kompromisse einzugehen. Nach seinem Erfolg mit "Malcolm X" habe er eine Reihe von Filmen gedreht, die er rückblickend als "echten Schrott" bezeichnet. Obwohl er keine konkreten Titel nannte, begründete der Schauspieler seine Wahl pragmatisch: Er habe Verpflichtungen gehabt, darunter Rechnungen, ein Haus und die Verantwortung für seine vier Kinder. Kritiker vermuten, dass es sich um Filme wie "Virtuosity", "Der Knochenjäger" oder "Rendezvous mit einem Engel" handeln könnte.
Washington wies darauf hin, dass diese Entscheidungen vor allem durch den finanziellen Druck seiner Lebenssituation bedingt waren. Gleichzeitig erinnert Denzel daran, dass die Neunziger für ihn nicht nur finanziell motivierte Projekte brachten: Mit Filmen wie "Philadelphia" oder "Teufel in Blau" feierte er in derselben Zeit auch große künstlerische Erfolge. Auf die Frage nach seinem Karrierekompass sagte er: "Im Leben lernt man, dann verdient man und dann gibt man zurück." Zwischen 30 und 60 sei eben die Phase des Verdienens, erklärte er – mit einem starken Agenten an seiner Seite und den realen Anforderungen des Lebens im Nacken. Und auch heute bleibt er gefragt: Zuletzt stand er für den Blockbuster "Gladiator 2" vor der Kamera und ist damit wieder ganz oben im Action-Kino angekommen.
Abseits seiner Rolle in der Filmindustrie ist Denzel Washington vor allem als Familienmensch bekannt. Mit seiner Frau Pauletta, mit der er seit 1983 verheiratet ist, zog er vier Kinder groß. In Interviews spricht er oft über die Bedeutung von Familie und Verantwortung, Disziplin und Glauben – und nur selten über Glamour. Die Werte, die ihn privat erden und beruflich durch Höhen wie Tiefen getragen haben, stehen nach wie vor an erster Stelle. Die weniger glanzvollen Rollen der 90er Jahre sind für ihn heute nicht mehr als Teil dieser persönlichen Geschichte – genau wie die Filme, für die er von Kritikern gefeiert wurde.









