

Mit 18: Darya Strelnikova wurde aus Deutschland ausgewiesen
Darya Strelnikova (33) hat in ihrem Podcast "Pillow Talk" eine prägende Episode aus ihrer Jugend offengelegt: Die Influencerin und Reality-Bekanntheit erzählt, wie sie mit 18 Jahren aus Deutschland ausgewiesen wurde. Die gebürtige Ukrainerin war mit 14 von Luxemburg nach München gezogen und lebte bei ihrer Oma, machte dort ihren Realschulabschluss und plante eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin. Als sie sich für einen Nebenjob in einem Modegeschäft eine Arbeitserlaubnis holen wollte, kam auf dem Amt der Schock: Laut Behörde hatte Darya seit vier Jahren ohne gültige Anmeldung in Deutschland gelebt. "Ich habe so geweint. Für mich ist meine Welt zusammengebrochen", erinnert sie sich.
Hintergrund der Panne: Darya besaß damals einen ukrainischen Pass und eine luxemburgische Aufenthaltsgenehmigung, doch bei ihrer Anmeldung in Deutschland war etwas versäumt worden. Eigentlich hätte die Ausweisung drei Jahre angedauert und einen polizeilichen Eintrag nach sich gezogen, doch, so Darya, es seien "sehr viele Augen zugedrückt" worden. Sie musste zurück nach Luxemburg, zählte dort die Tage und kehrte nach sechs Monaten nach München zurück. "Es waren die schwersten sechs Monate meines Lebens", beschreibt sie diese Zeit. Ihren ursprünglichen Ausbildungsstart als Fremdsprachenkorrespondentin konnte sie nach der Rückkehr nicht mehr realisieren, die Schule nahm sie nicht wieder auf. Weil ihr Aufenthaltsstatus weiter unsicher blieb, musste sie zudem quartalsweise nach Luxemburg ausreisen. Erst mit der luxemburgischen Staatsbürgerschaft entspannte sich die Lage, und sie begann in München eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau.
Abseits der Bürokratie zeichnet Darya in "Pillow Talk" ein sehr persönliches Bild dieser Zeit. Die Nähe zur Oma in München war für das Model ein Halt, während die Monate in Luxemburg von Spannungen im familiären Umfeld geprägt waren. Darya spricht offen darüber, wie das ständige Kofferpacken, die Unsicherheit und das Gefühl, zwischen zwei Welten zu stehen, ihren Alltag bestimmten. Dass sie später beruflich in München Fuß fasste, hat für die Podcasterin daher auch eine private Bedeutung: Der Neustart stand für Stabilität, einen geregelten Tagesrhythmus und ein Umfeld, in dem sie sich zu Hause fühlt.





