Johnny Depp kaum zu erkennen am Set zu "A Christmas Carol"
Johnny Depp (62) meldet sich in London mit einem Look zurück, der selbst langjährige Fans zweimal hinsehen lässt: Der Schauspieler wurde am 28. Januar am Set von "Ebenezer: A Christmas Carol" gesichtet, wo er als Ebenezer Scrooge vor der Kamera stand. An seiner Seite drehte Andrea Riseborough (44), die den Geist der vergangenen Weihnacht verkörpert. Im Instagram-Post der New York Post erscheint er mit langem, grau meliertem Haar unter einer Schlafmütze, in einem wuchtigen blau-schwarzen Mantel über dem Pyjama – dazu Make-up und Prothesen, die ihn markant älter wirken lassen. In den Straßen der britischen Hauptstadt, mitten im winterlichen Treiben, wird die große Studioproduktion gedreht, die als Johnny Depps Hollywood-Comeback gefeiert wird.
Regisseur Ti West inszeniert die neue Adaption des Dickens-Klassikers, die als dunklere, leicht gothische Variante angekündigt ist. Andrea Riseborough erschien dafür komplett weiß geschminkt, mit milchigen Kontaktlinsen und wehendem Kleid – ein geisterhafter Kontrast zu Johnny in seinem viktorianischen Brokatmantel. In weiteren Rollen sind unter anderem Ian McKellen (86), Rupert Grint (37), Daisy Ridley (33), Sam Claflin (39) und Tramell Tillman dabei. Der Film trägt den vollen Titel "Ebenezer: A Christmas Carol" und soll am 13. November in die Kinos kommen, vertrieben von Paramount Pictures. Für Johnny ist es das erste große Hollywood-Studio-Projekt seit Jahren, nachdem er sich nach dem vielbeachteten Gerichtsprozess gegen Amber Heard (39) aus großen Produktionen weitgehend zurückgezogen hatte und zuletzt mit kleineren, europäischen Projekten auffiel.
Privat hält sich der Leinwandstar seit geraumer Zeit weitgehend aus dem Rampenlicht heraus, pflegt aber enge Verbindungen zu alten Weggefährten aus Musik und Film. Freunde beschreiben ihn als jemanden, der zwischen Drehs gern zur Gitarre greift und in kleinen Runden jammt. Die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen, die er über die Jahre schätzen gelernt hat, zieht er oft großen Promotouren vor. Andrea wiederum gilt abseits des Sets als zurückhaltend, sucht nach Drehschluss den schnellen Kaffee statt der großen Gala und hält ihr Privatleben konsequent aus der Öffentlichkeit. Genau diese Mischung aus Vertrautheit und Ruhe im Team dürfte am Londoner Set für konzentrierte, beinahe theaterhafte Stimmung gesorgt haben.








