Neue Epstein-Dokumente: Weinstein und Jay-Z im Visier
Ein neu veröffentlichtes Dokument des US-Justizministeriums aus den Epstein-Akten sorgt für Wirbel: Eine Frau schildert laut Ok! darin, sie sei 1996 in Florida in einem Anwesen von Jeffrey Epstein (†66) zu sich gekommen – kurz nachdem sie laut eigener Aussage von einem Unbekannten aus ihrem Zuhause entführt und betäubt worden war. In dem Raum sollen Harvey Weinstein (73) und Jay-Z (56) gewesen sein; Weinstein habe sie demnach sexuell angegriffen, während Jay-Z zugesehen habe. Die Betroffene, deren Name geschwärzt ist, beschreibt gleich mehrere angebliche Entführungen in opulente Innenräume. Die Hinweise stammen aus einem FBI-Aufnahmeformular aus dem Jahr 2019, das jetzt im Paket des Justizministeriums auftauchte.
In dem Protokoll heißt es weiter, die Frau sei insgesamt sieben Mal entführt worden und jeweils in luxuriösen Umgebungen aufgewacht. Dabei sei sie mehrfach sexuell missbraucht worden, an einigen Übergriffen soll Epstein beteiligt gewesen sein. Zudem berichtet sie von einem Vorfall im Jahr 2007: Ein Unbekannter habe sie auf der Straße zu einer Party gelockt, bei der Harvey Weinstein und Rapper Pusha T (48) anwesend gewesen seien. Laut den Unterlagen gab die Frau an, keinen festen Wohnsitz zu haben und zwischen Hotels zu wechseln, bestreitet aber psychische Erkrankungen. Die Vorwürfe sind bislang unbestätigt. Weder Jay-Z noch Weinstein oder Pusha T wurden im Zusammenhang mit diesen Schilderungen angeklagt. Vertreter von Jay-Z äußerten sich auf Anfragen US-Medien zufolge zunächst nicht. Weinstein sitzt wegen anderer Sexualdelikte im Gefängnis.
Die Verbindung von prominenten Persönlichkeiten zu Jeffrey Epstein sorgt seit Jahren immer wieder für Schlagzeilen. Auch Royals, Politiker und Wirtschaftsleute tauchen in den nun veröffentlichten Akten auf. Die Dokumente enthalten jedoch keine Beweise, sondern listen sämtliche Hinweise im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein auf. Bereits zuvor wurde berichtet, dass selbst bekannte Mitglieder des europäischen Hochadels häufiger Kontakt zu Epstein hatten. Die Enthüllungen werfen ein Licht auf das Netzwerk des Unternehmers, dessen kriminelle Machenschaften zahlreiche prominente Namen in Bedrängnis bringen könnten.








