Epstein-Skandal und Sohn Marius? Mette-Marit sagt Urlaub ab
Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat eine private Auslandsreise kurzfristig auf Eis gelegt. Das bestätigte eine Sprecherin des Königshauses der Deutschen Presse-Agentur mit den Worten: "Ihre Königliche Hoheit, die Kronprinzessin, hat ihre geplante Reise vorläufig verschoben." Wo die Reise hingehen sollte, wann genau sie beginnen sollte und wer Mette-Marit hätte begleiten sollen, war zuvor nicht bekanntgemacht worden. Doch der Zeitpunkt ist brisant: Vor wenigen Tagen startete in Oslo das Gerichtsverfahren gegen Marius Borg Høiby (29), den Sohn der Kronprinzessin. Außerdem wurden in den USA tausende Ermittlungsakten zu Jeffrey Epstein (†66) veröffentlicht, die einen Kontakt der Prinzessin zum verurteilten Sexualstraftäter belegen.
Noch vor wenigen Tagen hatte der Hof in einer Mitteilung zu dem anstehenden Gerichtsverfahren gegen Marius angekündigt, die Kronprinzessin plane "für die kommenden Wochen einen privaten Aufenthalt". Nun rudert der Palast zurück und betont, man habe sich "bewusst nicht zu ihrem Reiseziel geäußert". Der öffentliche Druck auf Mette-Marit verstärkte sich auch wegen des Epstein-Skandals, da die 49-Jährige in den Akten als frühere Kontaktperson von Jeffrey geführt wird – und zwar auch nach dessen Verurteilung im Jahr 2008. Ob es einen direkten Zusammenhang zwischen der verschobenen Reise, den Enthüllungen um Jeffrey oder dem Prozess gegen Marius gibt, kommentierte der Hof nicht.
Neben den aktuellen Skandalen kämpft Mette-Marit seit Jahren mit gesundheitlichen Problemen. Die Kronprinzessin machte 2018 öffentlich, dass sie an chronischer Lungenfibrose leidet, einer fortschreitenden Erkrankung, die das Lungengewebe verändert. Kurz vor Weihnachten 2025 erklärten sie und Kronprinz Haakon (52), dass Vorbereitungen für eine mögliche Lungentransplantation laufen.










