FBI rekonstruiert die letzten Stunden von Epstein vor Suizid
In den frühen Morgenstunden des 10. August 2019 endete das Leben von Jeffrey Epstein (†66) in einer Zelle des Metropolitan Correctional Center in Manhattan – offiziell durch Suizid. Nun dokumentiert das FBI mit bisher unveröffentlichtem Material die letzten Stunden des einstigen Unternehmers so genau wie nie zuvor. Interne FBI- und Gefängnisdokumente sowie Fotos, die BILD vorliegen, zeichnen minutiös nach, was sich in den Tagen und Stunden vor Jeffreys Tod im Hochsicherheitsgefängnis abgespielt hat.
Die Behörde reagiert damit auf jahrelange Spekulationen, der Unternehmer könnte in Haft zum Schweigen gebracht worden sein. FBI-Chef Kash Patel bekräftigte gegenüber Fox News: "Jeffrey Epstein hat sich selbst umgebracht. Es gibt keine Beweise in der Fallakte, die auf etwas anderes hindeuten." Aus internen Papieren und Protokollen geht hervor, wie chaotisch die Todesnacht verlief: Zwei vorgeschriebene Kontrollrunden um 3 Uhr und 5 Uhr sollen ausgefallen sein, um 6.33 Uhr wurde ein medizinischer Notfall gemeldet, um 7.36 Uhr erklärte das Beekman Hospital Jeffrey für tot. Zugleich vermerken Ermittler, es gebe "keine DNA, keine Tonaufnahmen, keine Fingerabdrücke, keine Verdächtigen, keine Komplizen, keine Hinweise".
Zweifel und Verschwörungstheorien sind im Fall des verstorbenen Sexualstraftäters seit Jahren präsent. Dass Jeffrey enge Verbindungen zu bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Adel und Showbusiness pflegte, hatte früh Spekulationen genährt, er könne als möglicher Belastungszeuge für andere zur Gefahr geworden sein. Bereits im Juli 2019 war er nach einem nächtlichen Notfall mit sichtbaren Verletzungen an Hals, Armen und Beinen fotografiert worden. FBI-Vizechef Dan Bongino kündigte in der Sendung "Fox & Friends" zudem die Veröffentlichung eines Überwachungsvideos an, das zeigen soll, dass Jeffrey in der Todesnacht allein in seiner Zelle gewesen ist.






