Warum Pierce Brosnan fast nicht 007 geworden wäre
Pierce Brosnan (72) stand schon in den 1980er Jahren kurz davor, James Bond zu werden – doch ausgerechnet sein TV-Erfolg funkte dazwischen. Während er als smarter Titelheld in der Serie "Remington Steele" glänzte, suchten die Bond-Produzenten nach dem passenden Nachfolger für Roger Moore (†89). Der Zeitpunkt schien ideal, die Chemie stimmte, die Welt war bereit. Doch ein laufender Vertrag hielt Pierce an das Fernsehen gebunden, und das Network wollte den Publikumsliebling nicht ziehen lassen, wie das Portal Serienjunkies berichtet.
"Remington Steele" machte Pierce in den 1980er Jahren weltweit bekannt. Die Serie wurde zunächst eingestellt, nach beeindruckenden Einschaltquoten in den Wiederholungen jedoch wiederbelebt. Fans forderten eine Verlängerung, und der Sender kam diesem Wunsch nach. Das bedeutete allerdings, dass Pierce vorerst an das Fernsehen gebunden blieb und die James-Bond-Produzenten zwischenzeitlich umdisponieren mussten. Erst Jahre später, als seine Verpflichtungen endgültig ausgelaufen waren und die Produzenten erneut nach einem 007-Gesicht suchten, klappte es: 1995 betrat er mit "GoldenEye" endlich die Kinobühne als Geheimagent und gab der Kultfigur nach der längeren Pause ein neues, modernes Profil.
Obwohl er heute vor allem mit der Rolle des James Bond in Verbindung gebracht wird, füllte Pierce auch nach seinem 007-Debüt eine Vielzahl anderer Rollen aus. Neben großen Filmprojekten war er in Serien wie "The Son" oder "MobLand" zu sehen. Und auch mit 72 Jahren denkt der Star nicht ans Aufhören. Kürzlich erklärte Pierce im Interview mit The Independent: "Ich bin 72, die Zeit vergeht für mich und ich spüre es ticken. Ich bin diesen Weg schon lange gegangen, aber was sollte ich anderes tun, als wirklich das Leben und die Zeit zu leben, die mir bleibt?" Für die Filmlegende ist klar: Die Bühne und die Leidenschaft fürs Schauspiel bleiben sein Antrieb.









