

Gewusst? Erstaunliche Fakten über Super-Bowl-Star Bad Bunny
Heute Abend gehört die größte Show der USA ihm: Bad Bunny (31) tritt im Levi's Stadium in Santa Clara beim Super Bowl LX in der legendären Halbzeitshow auf – vor Hunderten Millionen Zuschauern weltweit. Der puerto-ricanische Rapper, der mit bürgerlichem Namen Benito Antonio Martínez Ocasio heißt, wird als erster Solo-Lateinostar erwartet, der seine Performance überwiegend auf Spanisch präsentiert. "Das ist für mein Volk, meine Kultur und unsere Geschichte", erklärte Bad Bunny im Vorfeld über seine Pläne für den Auftritt, wie Mirror berichtet. Während in den USA die großen Networks live übertragen, können Fans in Deutschland die Show sogar kostenlos auf RTL verfolgen.
Hinter der Mega-Show steckt ein Künstler, der sich seinen Platz im Musik-Olymp hart erarbeitet hat. Seine Songs wurden auf Spotify bereits zig Milliarden Male gestreamt, und Tourneen wie die "World’s Hottest Tour" und seine aktuelle "Debí Tirar Más Fotos"-Tour brachten ihm laut Branchenportalen Rekordsummen ein. Auch im Kino ist Bad Bunny längst angekommen: Rollen in Bullet Train an der Seite von Brad Pitt (62), in "Narcos: Mexico" oder in Filmen wie "Happy Gilmore 2" machten ihn auch einem Publikum bekannt, das seine Musik vorher kaum kannte. Parallel dazu sorgten Kooperationen mit Modemarken wie Gucci oder Sportgiganten wie Adidas dafür, dass der Musiker zu einem der bestverdienenden Stars seines Genres aufstieg – obwohl er die Super-Bowl-Show, wie alle Halftime-Acts, ohne Gage spielt und die NFL laut nur die gigantischen Produktionskosten übernimmt.
Dabei beginnt die Geschichte des Superstars erstaunlich unspektakulär – und ziemlich süß: Seinen Künstlernamen verdankt Bad Bunny laut Mirror einem Kindheitsfoto, auf dem er in einem Hasenkostüm sichtlich mies gelaunt in die Kamera blickt. Bevor er Stadien füllte, arbeitete er in einem Supermarkt in Puerto Rico, packte dort Tüten ein, studierte Medienkommunikation und lud in seiner Freizeit erste Tracks auf SoundCloud hoch. Schon als Kind sang er im Kirchenchor, zwischen ungefähr fünf und 13 Jahren, und stellte sich gerne auf den Balkon seiner Familie, um spontan Lieder zu performen, während die Nachbarschaft unten stehen blieb und zuhörte. Heute spielt er mit denselben Elementen von Nähe und Authentizität: mal im gewagten Designer-Outfit, mal mit privaten Schnappschüssen, die im Netz viral gehen – doch der Junge, der einst seine Straße vom Balkon aus beschallte, steht nun im Super-Bowl-Scheinwerferlicht.









