Pierce Brosnan sieht Aaron Taylor-Johnson als neuen Bond
Pierce Brosnan (72) hat in der Ray D'Arcy Show klar Position bezogen: Für den früheren 007 führt an Aaron Taylor-Johnson (35) als künftigem James Bond kein Weg vorbei. Der Ire sprach in dem Radio-Talk über die anhaltende Suche nach einem Nachfolger für Daniel Craig (57), die Produzentin Barbara Broccoli gemeinsam mit Michael G. Wilson verantwortet. Pierce schwärmte von dem Briten, mit dem er beim Film "The Greatest" zusammenarbeitete, als Idealbesetzung. "Ich ziehe definitiv meinen Hut vor diesem Kerl. Ich denke, er hat die nötigen Qualitäten, das Talent und das Charisma, um Bond zu spielen – ohne Zweifel!", sagte Pierce laut Variety. Der Zeitpunkt für eine Entscheidung ist weiterhin offen, die Gespräche hinter den Kulissen laufen. Ob Aaron den Smoking tatsächlich anzieht, bleibt vorerst die spannendste Frage in der Bond-Welt.
Der "Kick-Ass"-Star gilt seit Monaten als Favorit, weil er gleich mehrere Kriterien erfüllt, die das Team rund um das Traditionsfranchise seit jeher betont: britische Herkunft, eine Altersrange um die Mitte 30 und ein Gesicht, das zwar bekannt ist, aber nicht fest mit einer anderen großen Filmreihe verknüpft. Mit Auftritten in "Godzilla" und "Kraven The Hunter" hat er gezeigt, dass er physische Präsenz mitbringt – genau die Mischung aus Eleganz und Energie, die die Rolle verlangt. Gleichzeitig sorgt die Entwicklung hinter den Kulissen für Gesprächsstoff: Nach dem Erfolg von "Keine Zeit zu sterben" und dem Einstieg von Amazon bei MGM wird an einem neuen Kapitel gearbeitet. Das Franchise könnte sich durchaus verändern. Namen wie Daniel Kaluuya, Joe Alwyn (34), Nicholas Hoult (36), Theo James (41) oder Cillian Murphy (49) tauchten immer wieder in Spekulationen über die Besetzung auf, doch eine offizielle Bestätigung blieb aus. Selbst wenn Aaron das Angebot bekäme, ist nicht ausgemacht, dass er zusagt – die Verpflichtung für mehrere Filme schreckt manche Kandidaten ab.
Spannend ist auch, wie offen Pierce mit seiner eigenen Bond-Vergangenheit umgeht. Von 1995 bis 2002 prägte er die Rolle in "GoldenEye", "Der Morgen stirbt nie", "Die Welt ist nicht genug" und "Stirb an einem anderen Tag". Der Schauspieler meidet seine 007-Filme seitdem meist, weil er es schwer findet, sich selbst in dieser ikonischen Rolle zu sehen. Dennoch hält er die Fahne für die Figur hoch und würdigt die Verantwortung, die mit der Rolle einhergeht. Während ein Comeback für ihn nicht infrage kommt, könnte er es sich durchaus vorstellen, die Seite zu wechseln und als Bond-Bösewicht aufzutreten. Doch zuvor muss erstmal ein neuer Agent gefunden werden. Besonders pikant: Bei der BBC hatte Pierce noch vor wenigen Monaten seine Unterstützung für Cillian ausgesprochen und erklärt, dass sich der "Oppenheimer"-Star gut im Dienste Ihrer Majestät machen würde.









