Epstein wollte, dass Fergie "Medikamentenmissbrauch" zugibt
Neue E-Mails aus Unterlagen des US-Justizministeriums bringen Sarah Ferguson (66) erneut in Erklärungsnot: In dem Schriftverkehr soll Jeffrey Epstein (†66) im Frühjahr 2010 vorgeschlagen haben, die frühere Herzogin von York solle öffentlich einen "Medikamenten-Missbrauch" eingestehen und sich in eine Entzugsklinik begeben. Anlass war der spektakuläre Cash-for-Access-Skandal, bei dem ein als Geschäftsmann getarnter Undercover-Reporter den Kontakt zu Sarahs Ex-Mann Andrew (65) suchte. In einem geheim gefilmten Treffen in einer Wohnung im Londoner Stadtteil Mayfair verlangte Sarah demnach 500.000 Pfund für den Zugang zum damaligen Handelsenvoy und ließ sich einen Koffer mit 40.000 Pfund in bar überreichen. Epstein tauschte sich laut Daily Mail in den E-Mails noch in der Nacht der Veröffentlichung mit Peter Mandelson über eine mögliche Schadensbegrenzung aus.
Aus dem Mailverkehr geht hervor, dass Epstein Mandelson früh am Morgen fragte, ob er den Enthüllungsbericht und das Video gesehen habe. Mandelson antwortete, Sarah sei "so verzweifelt" und werde sich von diesem Vorfall wohl nicht erholen, und nannte einen Klinikaufenthalt zwar "eine Option", warnte aber vor den Folgen für die beiden Töchter Beatrice (37) und Eugenie (35). Epstein erwähnte außerdem, er habe kurz zuvor mit Andrew telefoniert und sei mit Freunden in einem Restaurant in Singapur gewesen. Laut Bericht gibt es jedoch keine Hinweise darauf, dass Sarah tatsächlich abhängig von Medikamenten gewesen wäre oder jemals eine Entzugsklinik betreten hat. Öffentlich erklärte sie nach der Aktion, sie habe unter enormen Schulden gelitten und von einer Sucht nach Essen gesprochen. In einem Gespräch mit Talkshow-Ikone Oprah Winfrey (72) beschrieb sie ihren Zustand damals als "so außer Kontrolle" und sprach von einer verzweifelten Suche nach "schnellen Lösungen" in Situationen, in die sie sich sonst nie begeben hätte. Weitere E-Mails zeigen zudem, dass Sarah geschäftliche Projekte mit Unterstützung von Epstein plante – von Mode über Düfte bis hin zu TV-Formaten.
Privat verband Sarah und Epstein eine deutlich engere Bekanntschaft, als vielen damals bewusst war. Die Unternehmerin bedankte sich in ihren Mails überschwänglich für seine Unterstützung und nannte ihn "den Bruder, den ich mir immer gewünscht habe". Auch vor ihren Töchtern soll sie Epstein offen gelobt haben. In einer weiteren Nachricht schrieb sie ihm, er sei "eine Legende" und versicherte ihm ihre Dankbarkeit und Loyalität. Schon zuvor hatte die frühere Herzogin den Kontakt zu Epstein genutzt, um jungen Menschen aus ihrem Umfeld Karrierechancen zu eröffnen und ihn etwa um Unterkunft und ein Praktikum für ihre Patentochter in New York gebeten.









