Wechseljahre halfen Alyssa Milano bei Panikattacken
Alyssa Milano (53) hat offen darüber gesprochen, wie sehr sie die Wechseljahre verändert haben – und warum sie sich heute stärker fühlt als je zuvor. Im Gespräch mit AARP erzählte die Charmed-Darstellerin, dass sie seit Jahren keine Panikattacke mehr erlebt hat, nachdem bei ihr bereits in den 20ern eine generalisierte Angststörung diagnostiziert worden war. Die 53-Jährige schilderte, dass sie sich "hormonell ausgeglichen" fühle und diese Lebensphase ihr geholfen habe, "in meine Kraft zu kommen". Alyssa erklärte, sie wolle nicht zu einem früheren "Normal" zurück, sondern die Person erkunden, die sie jetzt ist. Unterstützung bekam sie dabei nicht immer: Ärztinnen und Ärzte hätten ihr zunächst geraten, "geh wandern, mach Yoga", doch mit einer Hormontherapie fand sie schließlich Stabilität.
Ihr persönlicher Weg floss in die vierteilige Dokuserie "Balance: A Perimenopause Journey" ein, die Alyssa gemeinsam mit Jeannie Mai (47) als Executive Producer verantwortet. Regie führten Sadhvi Siddhali Shree und Sadhvi Anubhuti. Das Projekt will die Erzählung über Perimenopause neu formen und Frauen zuhören – statt sie kleinzureden. Alyssa betont, dass diese Generation von Frauen mit lauter Stimme, wirtschaftlicher Macht und kreativer Autorität in die Wechseljahre gehe. "Wir sind weit weniger bereit, leise zu verschwinden", sagte sie. Seit Beginn der Hormontherapie erlebe sie eine zuvor ungeahnte Balance, und auch im Alltag setzt sie auf Bewegung: Nach ihrem Broadway-Engagement in "Chicago" trifft sie sich dienstagabends mit Freundinnen zum Tanzen. Zudem hat sie ein Drehbuch verfasst – ein Schritt, für den sie, so erzählt sie, ohne Menopause womöglich nicht den Mut gehabt hätte. "Nicht mehr zu sorgen, was andere denken, ist ein großer Bonus", fasste sie ihr neues Selbstverständnis zusammen.
Abseits der Kamera zeigt sich Alyssa als Teamplayerin, die Gemeinschaft sucht und pflegt. Das wöchentliche Tanzen mit ihren "Mamafreundinnen" ist für die Schauspielerin mehr als Workout: Es ist ein Ritual, das verbindet, Kraft gibt und den Kopf frei macht. Auf der Bühne hat sie die Freude am Musiktheater neu belebt, im Privaten bringt sie Bewegung, Widerstandstraining und Routinen zusammen. Auch frühere Einblicke in ihr Doku-Projekt zeichneten sie als Gastgeberin eines Gesprächs, das Frauen Orientierung und Sprache für ihre Erfahrungen bietet. Heute beschreibt Alyssa die Menopause nicht als Ende, sondern als Übergang – und als Moment, in dem sie sich so "mächtig" fühlt wie "jetzt".







