Luxusrausch: Neue Epstein-Enthüllungen über Sarah Ferguson

Luxusrausch: Neue Epstein-Enthüllungen über Sarah Ferguson

- Helena Neukam
Lesezeit: 2 min

Sarah Ferguson (66) sorgt erneut für Schlagzeilen: In neuen Enthüllungen wirft Historiker Andrew Lownie der früheren Duchess of York einen hemmungslosen Luxusrausch vor: teure Partys, rauschende Reisen und exzessive Shoppingtouren. Demnach soll Sarah bereits in den 90ern das Geld mit vollen Händen ausgegeben haben, während sie gleichzeitig über finanzielle Schieflagen klagte. Andrew berichtet von einer Champagnerparty für Bauarbeiter in Surrey, angeblich für 3.000 Pfund, sowie einem Shopping-Exzess bei Bloomingdale’s, bei dem binnen einer Stunde 25.000 Pfund geflossen sein sollen. Brisant wird es auch zeitlich: Während neue Vorwürfe rund um Zahlungen von Jeffrey Epstein (†66) hochkochen, hält sich Sarah laut Berichten derzeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf und sagt in ihrem Umfeld angeblich offen: "Ich brauche Geld."

In seinem Buch "Entitled: The Rise And Fall Of The House Of York" zeichnet Andrew das Bild einer Frau, die weit über ihre Verhältnisse lebte: hohe Mieten, Personalstab mit Dutzenden Angestellten, teure Renovierungen, üppige Telefonrechnungen, dazu Luxusurlaube an der Côte d’Azur inklusive Butler, Nanny und täglichen Weinlieferungen. Laut Andrew summierten sich die Ausgaben in einzelnen Jahren auf Hunderttausende Pfund; selbst Kleinigkeiten wie Möbelmieten sollen sich über Jahre teurer als ein Kauf entwickelt haben. Pikant sind Andrews Annahmen zu Geldflüssen von Epstein: Der Autor hält Zahlungen von bis zu 2 Millionen Pfund für möglich. Sarah bestreitet das und hat lediglich 15.000 Pfund aus dem Jahr 2011 eingeräumt – damals nannte sie es im London Evening Standard einen "gigantischen Fehler". E-Mails aus 2009, die von britischen Medien zitiert werden, zeigen zudem eine Nähe, die später in deutliche Distanzierung umschlug.

Privat hatte sich Sarah zuletzt auffällig zurückgezogen. Nach den Wirren um die Royal Lodge in Windsor und den jüngsten Epstein-Akten wirkte ihr Umfeld bemüht, Ruhe einkehren zu lassen. Freunde beschreiben sie seit Jahren als jemand, der die Familie über alles stellt und in turbulenten Phasen Zuflucht bei Vertrauten sucht. Die zweifache Mutter legt Wert auf Nähe zu ihren Töchtern Beatrice und Eugenie, reist gern mit wenigen, ihr vertrauten Begleitern und hält an liebgewonnenen Routinen fest, wenn der öffentliche Druck steigt. Dass sie in Gesprächen wiederholt betonte, Fehler eingesehen zu haben, passt zu einer Frau, die in Krisen häufig den direkten Weg wählt: entschuldigen, abtauchen, sortieren – und erst dann wieder auftreten.

Sarah Ferguson im April 2025
Getty Images
Sarah Ferguson im April 2025
Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor, 2024
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Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor, 2024
Die Herzogin von York besucht mit Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice das Dominion Theatre in London für "Beauty and the Beast", Mai 1997
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Die Herzogin von York besucht mit Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice das Dominion Theatre in London für "Beauty and the Beast", Mai 1997
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