Mette-Marit reagiert auf Vorwürfe von Epstein-Opfer
Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat sich nach scharfer Kritik eines Opfers von Jeffrey Epstein (†66) erneut zu Wort gemeldet. Nachdem Marina Lacerda im norwegischen Fernsehen bei NRK öffentlich eine direkte Entschuldigung von der Kronprinzessin gefordert hatte, reagierte Mette-Marit mit einer Stellungnahme gegenüber dem Sender. "Ich bin zutiefst erschüttert von den Geschichten der vielen Opfer von Epstein und stehe voll und ganz hinter ihnen. Es ist wichtig, dass ihre Stimmen gehört werden. Als Frau und Mutter unterstütze ich sie", erklärte die Royale. Die Reaktion erfolgte, nachdem Marina, die Epstein im Alter von 14 Jahren begegnete, die Kronprinzessin im Interview scharf kritisiert hatte.
Marina hatte in der Sendung deutlich gemacht, dass sie eine persönliche Entschuldigung von Mette-Marit erwarte. Besonders schockierend finde sie, dass die Kronprinzessin auch dann noch Kontakt zu Epstein gehalten habe, als dieser bereits wegen Sexualstraftaten verurteilt worden war – und das, obwohl Mette-Marit zu dieser Zeit selbst Mutter war. "Es hätte auch ihr eigenes Kind sein können", sagte Marina im norwegischen Fernsehen. In ihrer Stellungnahme räumte Mette-Marit nun ein: "Ich muss die Verantwortung dafür übernehmen, dass ich Epsteins Hintergrund nicht gründlicher geprüft und nicht schnell genug erkannt habe, was für ein Mensch er war. Das bedauere ich zutiefst." Besonders brisant dabei: In einer Mail vom 23. Oktober 2011 gestand Mette-Marit gegenüber Epstein, sie habe Nachforschungen betrieben. "Ich habe dich nach der letzten E-Mail gegoogelt. Stimme zu, es sieht nicht besonders gut aus :)".
Neben den Vorwürfen rund um Mette-Marits Kontakte zu Jeffrey Epstein muss sich auch ihr Sohn Marius Borg Høiby (29) aktuell in einem Vergewaltigungsprozess schweren Anschuldigungen stellen. In den sogenannten Epstein-Akten waren zahlreiche vertrauliche E-Mails zwischen der Kronprinzessin und dem verurteilten Sexualstraftäter aufgetaucht, was in Norwegen für große Aufregung sorgte. Mette-Marit hatte sich zunächst in einer offiziellen Erklärung beim König und ganz Norwegen "zutiefst" entschuldigt und sich von Epsteins kriminellen Handlungen distanziert, allerdings ohne sich explizit an die Opfer zu richten.









