Andrew bat Epstein um Luxus-Logis trotz Skandal
Neue Akten aus den Vereinigten Staaten zeichnen ein brisantes Bild: Andrew Mountbatten Windsor (65) soll Jeffrey Epstein (†66) wiederholt per E-Mail bedrängt haben, ihm Luxusunterkünfte in Paris und New York zu überlassen – und das ausgerechnet in der Zeit, als der verurteilte Sexualstraftäter nach seiner Haft unter Hausarrest stand. Laut den Unterlagen bat Andrew um Gratis-Aufenthalte in Jeffreys Apartments und nutzte zudem dessen Autos samt Fahrer. In einer Nachricht mit dem Betreff "Paris" soll er der Daily Mail zufolge um ein dreinächtiges Privatreise-Quartier gebeten haben, obwohl er bereits ein Hotel gebucht hatte. Jeffrey antwortete demnach knapp und großzügig: "Natürlich", und bot zusätzlich Fahrdienst an.
Die E-Mails zeigen mehrere Anfragen, darunter auch eine erneute Bitte um das Pariser Apartment einige Monate später. Danach folgten sehr dankbare Nachrichten für den Aufenthalt. In weiteren Mails wird auch Sarah Ferguson (66) erwähnt. Andrew soll gefragt haben, ob "S" im New Yorker Stadthaus von Jeffrey unterkommen könne. Hinweise legen nahe, dass seine Ex-Frau schon zuvor Jeffreys Unterkünfte genutzt haben soll – teilweise wohl auch mit zusätzlichen Begleitpersonen. In den Unterlagen ist außerdem von Fahrten in Jeffreys Fahrzeugen die Rede. Fotos aus dieser Zeit zeigen Andrew in New York an Jeffreys Seite, unter anderem bei dem viel beachteten Spaziergang im Central Park. Für den Aufenthalt im Pariser Apartment werden Andrew zwar keine konkreten Verfehlungen vorgeworfen. Trotzdem wächst der Druck. Der Palast hat britischen Medien zufolge signalisiert, mögliche Ermittlungen zu unterstützen. Gleichzeitig werden die Forderungen nach weiterer Aufklärung lauter.
Durch die neuen Enthüllungen geraten auch die Spannungen innerhalb der Familie stärker in den Blick. Andrew hat seine royalen Titel verloren und lebt seitdem deutlich zurückgezogener. Sarah, mit der er weiterhin ein enges und oft als freundschaftlich beschriebenes Verhältnis pflegt, war bei familiären Anlässen immer wieder an seiner Seite – etwa im Zusammenhang mit ihren Töchtern Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (35). Aus dem Umfeld der Royals heißt es, Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) betonten ihr Mitgefühl mit möglichen Betroffenen und konzentrierten sich auf ihre eigenen Aufgaben. Privat soll die Familie bemüht sein, Ruhe zu bewahren und die Kommunikation nach außen streng zu steuern. Gleichzeitig setze man intern auf Unterstützung, aber auch auf klare Grenzen.














