Mikaela Shiffrin dachte, ihr Verlobter hätte sie geghostet

Mikaela Shiffrin dachte, ihr Verlobter hätte sie geghostet

- Lisa Federschmidt
Lesezeit: 2 min

Mikaela Shiffrin (30) und Aleksander Aamodt Kilde (33) gaben im April 2024 ihre Verlobung bekannt – doch der Weg zu ihrer Liebe verlief alles andere als glatt. Die beiden Skistars begannen im Winter 2020 über Instagram miteinander zu schreiben, weniger als ein Jahr nachdem Mikaelas Vater Jeff Shiffrin nach einem Unfall im Familienhaus in Colorado verstorben war. Wie die Sportlerin jetzt gegenüber Us Weekly vor Beginn der Olympischen Winterspiele 2026 verriet, hatte sie zu diesem Zeitpunkt eigentlich kein Interesse an einer neuen Beziehung. "Damals konnte ich es mir nicht vorstellen. Ich dachte: 'Das mache ich nicht. Ich gehe nicht durch die Liebe, weil ich nicht durch den Verlust von Menschen gehen kann'", erklärte die 30-Jährige.

Doch Aleksander, ein zweifacher Olympia-Medaillengewinner aus Norwegen, ließ nicht locker. Mikaela erinnert sich an ein Missverständnis, das ihre Beziehung beinahe verhindert hätte: Nach einem gemeinsamen Abendessen bei einem Sponsor-Event fragte der 33-Jährige, wann sie denn zusammen essen gehen würden. "Ich war so: 'Wir hatten doch gerade Abendessen.' Ich dachte, ich wäre lustig. Er dachte, ich würde ihn abweisen. Ich dachte, er hätte mich geghostet", erzählte die Skifahrerin dem Magazin. Sie meint: "Über die Jahre dachte ich: 'Ich gehe diesen Weg nicht. Der Typ ist nichts für mich. Er hat mich geghostet.'" Dabei lag sie völlig falsch. Aleksanders spätere Nachricht sei zu einem Zeitpunkt gekommen, als "diese Tür verdammt nahezu komplett geschlossen und verriegelt war", so Mikaela.

Die Hochzeit der beiden muss allerdings noch warten, bis die Olympischen Spiele 2026 vorbei sind. Am 18. Februar konnte Mikaela nach anfänglichen Enttäuschungen doch noch triumphieren – sie holte sich im Damen-Slalom die Goldmedaille und beendete die Olympischen Spiele mit einem Erfolgserlebnis. Über ihre Hochzeitspläne verriet sie: "Wir haben hier und da darüber gesprochen. Wir fragen uns: 'Willst du eine große oder eine kleine?' Es wäre so lustig, eine wirklich, wirklich große zu haben und einfach jeden einzuladen, der jemals einen Einfluss auf unser Leben hatte. Aber das scheint auch viel zu sein. Was, wenn wir einfach eine wirklich, wirklich kleine machen?" Dass beide so ähnlich denken würden, mache die Entscheidungsfindung nicht gerade einfacher, fügte die Sportlerin hinzu.

Mikaela Shiffrin und Aleksander Aamodt Kilde, Sportler
Getty Images
Mikaela Shiffrin und Aleksander Aamodt Kilde, Sportler
Mikaela Shiffrin beim Riesenslalom in Killington, November 2024
Getty Images
Mikaela Shiffrin beim Riesenslalom in Killington, November 2024
Mikaela Shiffrin mit Verlobungsring, April 2024
Instagram / mikaelashiffrin / akilde
Mikaela Shiffrin mit Verlobungsring, April 2024
Wie findet ihr ihre Kennenlern-Story mit dem vermeintlichen Ghosting?