Sarah Ferguson im Visier der Polizei wegen Ex-Prinz Andrew
Sarah Ferguson (66) könnte schon bald von der Polizei befragt werden. Wie das Magazin Page Six unter Berufung auf britische Rechtsquellen berichtet, hat Sarah möglicherweise wichtige Informationen im Zusammenhang mit der Festnahme ihres Ex-Mannes Andrew Mountbatten Windsor (66). Der frühere Royal war am Donnerstag unter dem Verdacht des Amtsmissbrauchs in einem öffentlichen Amt verhaftet worden. Ihm wird vorgeworfen, vertrauliche Handelsdokumente an Jeffrey Epstein (†66) weitergeleitet zu haben. Sarah soll von der Bildfläche verschwunden sein, allerdings soll sie sich derzeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufhalten. Sollte sie nach Großbritannien zurückkehren, könnte die Thames Valley Police Fragen an sie haben.
Obwohl es keine Hinweise darauf gibt, dass Sarah selbst strafrechtlich etwas vorzuwerfen wäre, könnte sie als relevante Zeugin in dem Fall gelten. "Die Polizei könnte eine Grundlage dafür haben, Sarah Ferguson zu befragen, da sie eine relevante Zeugin in diesem Fall sein könnte", zitiert Page Six einen hochrangigen Anwalt. "Sie wollen ihr vielleicht einige Fragen stellen. Obwohl Sarah Ferguson zu dieser Zeit nicht in einem öffentlichen Amt gewesen wäre, weiß ich nicht, was sie weiß und ob sie etwas offengelegt hat." Sarah hatte ihren Ex-Mann stets verteidigt und ihm ihre Unterstützung gegeben, selbst nachdem er seinen royalen Titel verloren hatte.
Die Festnahme Andrews kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt für Sarah. Wie CNN berichtet, werden sechs Unternehmen, bei denen sie alleinige Geschäftsführerin war, derzeit geschlossen. Die Firmen, darunter ein PR- und Kommunikationsdienstleister sowie ein Einzelhandelsunternehmen, haben alle die Löschung aus dem offiziellen britischen Handelsregister beantragt. Auch ihre Wohltätigkeitsorganisation Sarah's Trust, die sich auf die Verbesserung des Lebens von Frauen und Kindern konzentrierte, schließt laut AP auf "absehbare Zeit". "Unsere Vorsitzende Sarah Ferguson und der Vorstand haben mit Bedauern beschlossen, dass die Wohltätigkeitsorganisation in Kürze auf absehbare Zeit schließen wird", heißt es in einer Erklärung.







