Wieder Untersuchungen auf Ex-Prinz Andrews einstigem Anwesen
Einen Tag nach der Festnahme von Andrew Mountbatten-Windsor (66) setzte die Polizei ihre Ermittlungen auf dessen früherem Anwesen fort. Wie die BBC berichtete, rückten am Morgen des 20. Februar mehrere zivile Fahrzeuge bei der Royal Lodge in Windsor an, wo uniformierte Polizeibeamte auf dem Gelände ausgeschwärmt seien. Die Thames Valley Police gab bekannt, dass die Durchsuchung vom Vortag fortgesetzt werde, da noch nicht alle Beweise gesichert worden seien. Die Durchsuchungen in der Grafschaft Norfolk, wo das Sandringham-Anwesen liegt und Andrew mittlerweile wohnt, seien dagegen beendet, hieß es.
Dem jüngeren Bruder von König Charles (77) wird Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt vorgeworfen. Demnach soll er in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente an den US-Unternehmer Jeffrey Epstein (†66) weitergeleitet haben, der 2019 im Gefängnis starb. Die Festnahme Andrews löste in Großbritannien großen Aufruhr aus. Die britische Boulevardzeitung Daily Mail schrieb, die Monarchie sei in die größte Not gestürzt worden. Auch international sorgte der Fall für Schlagzeilen. US-Präsident Donald Trump (79) bezeichnete die Vorgänge als "Schande" und "sehr bedauerlich für die königliche Familie". Andrew hat sich bislang weder zur Festnahme noch zu den Vorwürfen geäußert.
Der Ex-Royal war ausgerechnet an seinem Geburtstag im Kontext seiner Verbindung zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein festgenommen worden. Am Abend des 19. Februar hatte er das Polizeirevier in Aylsham jedoch wieder verlassen, nachdem er dort zwölf Stunden festgehalten worden war. Auf Fotos, die nach seiner Freilassung entstanden, wirkte er sichtlich angespannt. Mit weit aufgerissenen Augen versuchte Andrew, sich auf der Rücksitzbank eines Autos vor den Kameras zu verstecken.






