Andrews Verhaftung: König Charles und Camilla waren unruhig
Andrew Mountbatten Windsors (66) Verhaftung am Donnerstag versetzte die britische Königsfamilie in Aufruhr. Erst nach mehreren Stunden in Polizeigewahrsam wurde der Ex-Prinz wieder freigelassen. Noch am selben Tag zeigten sich König Charles (77) und Königin Camilla (78) der Öffentlichkeit, doch die Anspannung der Situation war dem Paar wohl deutlich anzusehen. Die Expertin für Körpersprache, Judi James, erklärt gegenüber Daily Mail, man habe ihnen die "innere Unruhe" angesehen. Charles spielte bei einer Fashionshow immer wieder an einem Knopf seiner Jacke, und Camilla justierte zu Besuch in Westminster in regelmäßigen Abständen den Gürtel ihres Mantels. "Beide Rituale hatten keinen praktischen Nutzen, aber sie deuten auf den Wunsch nach Selbstschutz und Selbsttröstung hin. Für die Royals, die die Welt nicht mit verschränkten und gefalteten Armen begrüßen können, sind diese verkürzten Rituale ein deutlicher Hinweis auf innere Ängste", meint Judi.
Vor allem Charles habe auf Judi zwischendurch verletzlich gewirkt. Zwar habe der 77-Jährige bei einem Event mit Designerin Stella McCartney (54) eine "fröhliche Fassade" aufgebaut, hin und wieder sei seine "Maske aber gefallen". "Als er von den Gastgebern begrüßt wurde, hielt er seine Lippen zu einem starren Lächeln der Widerstandsfähigkeit und Stoizismus zusammengepresst, aber seine Augenbrauen waren vor Angst zusammengezogen und sein Blick verriet Traurigkeit", analysiert Judi weiter. In vereinzelten Momenten habe man Charles' Mimik angesehen, dass ihm eigentlich nicht zum Lachen zumute war. Seine Augen seien müde und gerötet gewesen, der Blick traurig und verzweifelt und das Lächeln eingefroren.
Die Festnahme von Andrew schlug hohe Wellen, sodass sich auch Charles gezwungen sah, ein Statement abzugeben. Darin versprach er, die ermittelnden Behörden zu unterstützen, und betonte, dass das Gesetz in jedem Fall befolgt werden müsse. Hintergrund der Verhaftung ist offenbar Andrews Verbindung mit Jeffrey Epstein (†66). Inwiefern der angebliche Missbrauch junger Frauen eine Rolle spielen könnte, ist derzeit noch nicht klar. Die Polizei ermittelt in erster Linie wegen Amtsmissbrauchs gegen den 66-Jährigen. Er soll in seiner Rolle als Handelsbeauftragter Großbritanniens vertrauliche Informationen an Epstein verraten haben. Im schlimmsten Falle könnte Andrew sogar eine lebenslange Haftstrafe drohen.








