Jake Paul wird nach Box-Niederlage erneut am Kiefer operiert
Jake Paul (29) muss nach seiner K.o.-Niederlage erneut unters Messer: Nur wenige Wochen nach dem spektakulären Fight in Miami zwingen Komplikationen den Social-Media-Star zurück ins Krankenhaus. Wie der Boxer selbst schildert, seien eingesetzte Schrauben und Platten im gebrochenen Kiefer verrutscht, ein zweiter Eingriff wurde notwendig. Die Nachricht trifft Fans unerwartet, schließlich hatte sich der Amerikaner nach der ersten Operation kämpferisch gezeigt. Diesmal klingt es deutlich zerknirschter. Auf Instagram erklärte er offen: "Ich habe anscheinend nicht genug geruht." Ein Satz, der nach Selbstkritik klingt – und nach einer Zwangspause, die sportlich wie privat ungelegen kommt. Statt Training und Auftritten heißt es nun erneut Klinikbett und Schonung.
In den sozialen Netzwerken gewährte der Influencer ungefilterte Einblicke in den Klinikalltag. Zwischen Krankenhausfluren und Behandlungszimmern taucht immer wieder seine Verlobte, Eisschnelllauf-Star Jutta Leerdam (27), auf, die ihm beisteht. Die erneute Operation dürfte seine Rückkehr in den Ring nochmal deutlich verzögern. Bereits nach dem Knock-out gegen Anthony Joshua (36) hatte Jake eine erste, aufwendige OP überstanden. Damals wurden ihm zwei Titanplatten eingesetzt, zudem verlor er mehrere Zähne – Bilder und Berichte, die die Härte des Sports drastisch vor Augen führten. Dass nun weitere Komplikationen auftreten, verleiht der ohnehin dramatischen Geschichte eine zusätzliche Wendung. Optimismus weicht vorerst Geduld, Trainingspläne treten hinter medizinische Notwendigkeiten zurück.
Trotz der schweren Verletzung hatte sich Jake zunächst nicht vollständig aus der Öffentlichkeit verabschiedet. Noch am Abend des Kampfes wurde er Berichten zufolge bei einer Afterparty in einer Villa in Miami gesehen, wirkte jedoch auffallend still. Schon nach dem ersten Eingriff sprach er von erheblichen Schmerzen, bedankte sich aber zugleich beim Ärzteteam. Unterstützung erhält er seitdem vor allem aus dem engsten Umfeld. Jutta, die zuletzt mit starken Leistungen auf dem Olympischen Eis überzeugte, begleitet ihn nicht nur bei Kämpfen, sondern nun auch durch die langwierige Heilungsphase. Statt gemeinsamer Feierlichkeiten bestimmt aktuell die Regeneration den Alltag – ein Kontrast, der den Preis sportlicher Grenzerfahrungen einmal mehr unterstreicht.








