Buch entschärft Prinz Harrys Schlagvorwürfe gegen William
Prinz Harry (41) behauptete in seinen Memoiren "Spare", dass sein Bruder Prinz William (43) ihn im Jahr 2019 körperlich angegriffen habe. Der Vorfall soll sich in Nottingham Cottage ereignet haben, nachdem William nach Harrys Darstellung Meghans (44) Verhalten gegenüber Palastmitarbeitern kritisiert und sie als "unhöflich" und "schroff" bezeichnet habe. Doch ein neues Buch des Mirror-Royalexperten Russell Myers mit dem Titel "William And Catherine: The Inside Story" stellt diese Schilderung nun infrage. Quellen aus dem Umfeld des Prinzen von Wales behaupten darin, dass Harrys Version der Ereignisse "massiv übertrieben" gewesen sei und es tatsächlich niemals zu körperlicher Gewalt gekommen sei.
In seinem Buch beschreibt Russell, dass William Anfang 2019 seinen Bruder aufgesucht habe, um ihn direkt auf Meghans Verhalten gegenüber dem Personal anzusprechen. Während Williams Darstellung des Vorfalls nie öffentlich wurde, zitiert Russell eine Quelle mit den Worten: "Es war ein billiger Schuss von Harry, einen solchen Streit so darzustellen. Die Spannungen waren sehr hoch, und ja, es wurden sicherlich harte Worte gewechselt, die im Nachhinein bedauerlich waren, aber der Prinz besteht darauf, dass es keine körperliche Gewalt gab." Eine weitere Quelle betonte gegenüber Russell, dass William und Kate lediglich für das Arbeitsumfeld ihrer Mitarbeiter eingetreten seien, als Harry seinen Bruder beschuldigte, die "Pressenarrative nachzuplappern".
In "Spare" hatte Harry allerdings behauptet, der Streit habe ihm sogar körperliche Verletzungen zugefügt. Er schrieb, William habe ihn am Kragen gepackt, seine Halskette zerrissen und ihn zu Boden gestoßen, wobei er auf dem Hundenapf gelandet sei, der unter seinem Rücken zerbrochen sei. Die Scherben hätten ihn verletzt. Harry behauptete zudem, William habe ihn aufgefordert, zurückzuschlagen, was er aber abgelehnt habe. Als er Meghan von dem Vorfall erzählt habe, sei diese "nicht besonders überrascht" und "nicht besonders wütend", sondern "furchtbar traurig" gewesen. Die Brüder gelten seit Harrys Ausstieg aus der königlichen Familie als zerstritten, und auch nach der Veröffentlichung der Netflix-Dokumentation "Harry & Meghan" sowie der Memoiren "Spare" gab es keine Annäherung zwischen ihnen.








