Trotz Epstein-Skandal: Queen Elizabeth hielt zu Sohn Andrew
Trotz aufgetauchter Fotos, die Andrew Mountbatten-Windsor (66) mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) zeigen, hielt seine Mutter Queen Elizabeth (†96) eisern zu ihm. Im Februar 2011 wurden zwei belastende Bilder veröffentlicht – eines zeigt Andrew mit Epstein beim gemeinsamen Spaziergang im New Yorker Central Park, ein weiteres den Royal mit dem Arm um Virginia Giuffre (†41), die ihn später beschuldigte, sie sexuell missbraucht zu haben. Die Vorwürfe bestritt Andrew stets. Damals war der heute 66-Jährige als Sonderbeauftragter für internationalen Handel und Investitionen tätig und sah sich mit wachsenden Rücktrittsforderungen konfrontiert. Doch wie nun veröffentlichte E-Mails aus dem Jahr 2011 zeigen, stand die verstorbene Königin fest hinter ihrem Sohn.
In einer E-Mail vom 9. März 2011 berichtete Andrews Berater David Stern gegenüber Epstein über die Position der Monarchin. "Er hat die volle Unterstützung seiner Mutter, nur der Umgang mit dir war 'unklug'", schrieb Stern. Die Anführungszeichen deuten darauf hin, dass es sich dabei um die eigenen Worte der Queen handelte. Eine dem Palast nahestehende Quelle erklärte gegenüber dem Magazin OK!, dass Elizabeth die Verbindung zu Epstein zwar als "ernsthafte Fehleinschätzung" gesehen habe, sie aber entschlossen war, ihren Sohn nicht öffentlich fallen zu lassen. Auch nach Andrews viel kritisiertem BBC-Interview im Jahr 2019, das zu seinem Rückzug aus dem öffentlichen Leben führte, durfte er seine Titel als Herzog von York und Prinz behalten.
Die Unterstützung der verstorbenen Königin für Andrew ging sogar noch weiter. Berichten zufolge beteiligte sie sich an der Finanzierung des Vergleichs, den Andrew mit Virginia Giuffre schloss und der auf rund 13 Millionen Euro geschätzt wird. Im Jahr 2022, kurz vor ihrem Tod, setzte Elizabeth ein deutliches Zeichen, als Andrew sie zum Gedenkgottesdienst für Prinz Philip (†99) in Westminster Abbey begleitete. "Dieser Auftritt war kein Zufall. Es war eine visuelle Erklärung, dass sie ungeachtet der Schlagzeilen zu ihm steht", so eine Quelle. Mittlerweile wurde Andrew nach einer Festnahme wegen angeblicher Amtspflichtverletzung wieder "unter Vorbehalt weiterer Ermittlungen" freigelassen. Er soll als Handelsbeauftragter sensible Informationen an Epstein weitergegeben haben. Andrew weist alle Vorwürfe zurück.











