Spendenaufruf: Starb James Van der Beek wirklich pleite?
James Van der Beek (†48) ist Anfang Februar im Alter von nur 48 Jahren an Darmkrebs gestorben – und Hollywood trauert um den Dawson's Creek-Star. Um seine Witwe Kimberly und ihre sechs gemeinsamen Kinder finanziell zu unterstützen, wurde eine GoFundMe-Spendenaktion ins Leben gerufen, die bereits mehr als 2,6 Millionen Dollar, umgerechnet 2,2 Millionen Euro, eingebracht hat. Zu den prominenten Unterstützern gehören unter anderem Regisseur Steven Spielberg (79), der 25.000 Dollar spendete, Schauspielerin Zoe Saldaña (47) mit 2.500 Dollar monatlich sowie Filmemacher Jon M. Chu (46) mit 10.000 Dollar. Auch die Witwe von Norman Lear (†101), Lyn, steuerte 5.000 Dollar bei, während TV-Autorin Julie Plec (53), Moderatorin Ricki Lake und Model Lydia Hearst (41) ebenfalls hohe Summen zusagten.
Die Spendenaktion rief jedoch auch kritische Stimmen hervor. Einige fragten sich online, warum die Familie eines so bekannten Schauspielers überhaupt auf Spenden angewiesen sei. "Das fühlt sich nicht richtig an", schrieb ein Nutzer auf Threads. Doch wie das Magazin The Hollywood Reporter berichtet, führte James trotz seiner Bekanntheit kein extravagantes Leben. Er reiste nicht mit Privatjets, besaß keine teuren Immobilien und lebte bis kurz vor seinem Tod auf einer gemieteten Ranch nahe Austin in Texas. Das Geld, das er über seine jahrzehntelange Karriere verdiente, floss vor allem in die kostspielige Behandlung seiner Krebserkrankung – insbesondere in alternative Therapien, die nicht von der Versicherung gedeckt wurden. In den letzten Monaten versteigerte James sogar Erinnerungsstücke aus "Dawson's Creek", wie das E.T.-Spielzeug aus Dawsons Kinderzimmer, das für 6.000 Dollar verkauft wurde.
James und seine Ehefrau Kimberly, die sich als Wellness-Influencerin einen Namen gemacht hat, waren 2010 nach James' Scheidung von seiner ersten Frau, Schauspielerin Heather McComb, zusammengekommen. Gemeinsam zogen sie 2020 mit ihren Kindern von Los Angeles nach Texas, wo sie die kommenden Jahre auf ihrer Ranch verbrachten. Ein Freund der Familie betonte gegenüber The Hollywood Reporter, wie hart James in seinen letzten Jahren gekämpft habe: "Er hat wirklich alles versucht. Nach dem ganzheitlichen Ansatz ist er gereist und hat andere Optionen gesucht. Er wollte wirklich leben und hatte so viel, wofür es sich zu leben lohnte." Auch Schauspieler Mehcad Brooks verteidigte die Familie gegen Online-Kritiker und schrieb: "Ihr habt keine Ahnung, wovon ihr redet. Ihr habt keine Ahnung, welchen Schmerz sie durchgemacht haben."






