Das sind die düsteren Schauplätze von "Wuthering Heights"
Die Dreharbeiten zur neuesten Kinoadaption von "Wuthering Heights" haben die wildromantische Landschaft der Yorkshire Dales im nördlichen England in den Fokus gerückt. Regisseurin Emerald Fennell (40) bringt mit Margot Robbie (35) und Jacob Elordi (28) in den Hauptrollen den britischen Literaturklassiker von Emily Brontë auf die Leinwand. Gedreht wurde laut dem Magazin Merian unter anderem in Arkengarthdale, dem nördlichsten und wildesten Tal der Yorkshire Dales, wo nebelverhangene Hochmoore und Relikte des Bleibergbaus eine mystische Kulisse bilden. Auch die historische Old Gang Smelt Mill aus dem 19. Jahrhundert ist im Film zu sehen, als Margot und Jacob durch dichten Nebel waten. Das Produktionsteam nutzte zudem das Dorf Reeth als Basislager, während weitere Szenen auf den Moor- und Heideflächen von Swaledale entstanden.
Die dünn besiedelte Tallandschaft zwischen Manchester und Newcastle, die sich über drei Grafschaften erstreckt, ist bekannt für ihre sattgrünen Wiesen, Moore und Wasserläufe. Hier fand einst Emily Brontë, die mit ihren Schwestern im nahen Haworth aufwuchs, Inspiration für ihren Roman. Anlässlich der Kinopremiere hat die Vermietungsplattform Airbnb ein besonderes Erlebnis geschaffen: Im Ort Holmfield wurde Catherines Schlafgemach aus dem fiktiven Anwesen Thrushcross Grange nachgebaut. Gäste können dort übernachten und zudem das Brontë Parsonage Museum in Haworth besuchen, das die weltweit größte Sammlung an Manuskripten und persönlichen Gegenständen der Schriftstellerinnen beherbergt.
Emerald sorgt mit ihrer ganz eigenen Interpretation des Brontë-Stoffs für intensive Debatten. Im Gespräch mit Entertainment Weekly berichtete die Regisseurin: "Es war lustig, ich glaube, die Dinge, an die ich mich erinnerte, waren gleichzeitig real und nicht real." Ihr sei im Schreibprozess klar geworden, dass sie aus ihren persönlichen Erinnerungen heraus eine neue, eigenständige Version von "Wuthering Heights" geschaffen habe. Die 40-Jährige erklärte weiter: "Ich wollte etwas machen, das meine Reaktion und Interpretation auf dieses Buch und das Gefühl davon ist." Dadurch rückte im Film vor allem die Beziehung zwischen Catherine und Heathcliff in den Vordergrund. Viele Nebenfiguren und spätere Entwicklungen aus dem Roman fanden bewusst keinen Platz.










