Marius Borg Høiby gibt Angriff auf Ex-Freundin zu
Marius Borg Høiby (29), der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52), steht derzeit in Oslo vor Gericht und muss sich wegen körperlicher Gewalt gegen seine Ex-Freundin verantworten. Im Fokus steht nun die Nacht vom 4. August 2024, als Marius seine damalige Partnerin – die sogenannte "Frau aus Frogner" – angegriffen haben soll. Heute, am 21. Prozesstag, soll er nun ausführlich zu den Vorwürfen Stellung nehmen, die letztlich zu seiner Festnahme führten. Laut Bild gesteht Marius, sie gewürgt und geschlagen zu haben, bestreitet jedoch, sein volles Gewicht auf sie gelegt zu haben. Außerdem habe er ein Messer gegen einen Spiegel geworfen und einen Kronleuchter heruntergerissen und zertreten – wobei er angab, nicht zu wissen, woher das Messer stammte und dass es nicht auf das Opfer gerichtet war.
Zuvor soll es mehrere Auseinandersetzungen gegeben haben: Marius beleidigte seine Ex-Freundin und beendete die Beziehung endgültig. Auslöser war unter anderem ein Instagram-Foto, das sie mit einem anderen Mann zeigte. Er beschreibt die Situation als hoch emotional, betont wiederholt seine Wut und Verzweiflung und beginnt während der Aussage zu weinen. Schon am Donnerstag zeigte Marius starke Emotionen und brach in Tränen aus. Die Bild-Zeitung beschreibt ihn als "sehr dünnhäutig und fragil" und berichtet, dass er sich wiederholt mit Kautabak zu beruhigen versucht.
Die Beziehung zwischen Marius und der "Frau aus Frogner" gilt im Prozess als kompliziert und intensiv. Die beiden trennten sich mehrfach und fanden wieder zusammen. Seine Ex-Freundin berichtete, dass Marius gesagt habe, sein Leben sei ruiniert, seine Mutter kümmere sich nicht um ihn, und er habe nichts mehr, wofür es sich zu leben lohne. Trotz aggressiver Vorfälle betonte sie immer wieder: "Ich hatte keine Angst." Auch frühere Zwischenfälle kamen zur Sprache, darunter ein Vorfall, bei dem Marius seine Ex während einer Dusche angepinkelt haben soll – ausgerechnet während einer königlichen Geburtstagsfeier. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Details im Verlauf des Prozesses noch ans Licht kommen werden.






