Mette-Marit warnte Marius Borg Høiby vor der Festnahme
Marius Borg Høiby (29) steht heute wieder in Oslo vor Gericht und muss sich wegen Vorwürfen häuslicher Gewalt gegen seine Ex-Freundin verantworten. Der 29-Jährige räumte dabei laut Bild ein, seine damalige Partnerin geschlagen und gewürgt zu haben. Bei seiner Aussage enthüllte er jedoch auch ein brisantes Detail: Seine Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit (52), warnte ihn vor seiner bevorstehenden Festnahme. Nach dem gewaltsamen Streit mit seiner Ex-Freundin verließ Marius die Wohnung und ging zu einem Freund, wo er nach eigenen Angaben viel Kokain nahm. Während dieser Zeit erhielt er einen Anruf seiner Mutter, den er trotz seines Zustands ausnahmsweise annahm. "Normalerweise nehme ich keinen Anruf an, wenn sie mich anruft, und ich bin in so einem Zustand", erklärte er vor Gericht.
Mette-Marit teilte ihrem Sohn mit, dass sie von der Polizei angerufen worden sei und er möglicherweise bald festgenommen werde. Kurz darauf meldeten sich die Beamten bei Marius und baten ihn, sich zur Festnahme an der Jansløkka-Schule einzufinden, um kein Aufsehen zu erregen. Die Kronprinzessin gab ihm jedoch auch Ratschläge zur Vorbereitung auf die Festnahme. "Mama sagte: 'Geh duschen und zieh keine Kleidung an, die nach Alkohol riecht'", berichtete Marius im Gerichtssaal. Er erklärte weiter, dass er nicht wollte, dass die Polizei seine Wohnung betritt, weil er noch aufräumen musste. Als die Beamten ihn schließlich abholten und er sein Handy vergessen hatte, gab er ihnen bei der Rückkehr zur Wohnung ein altes, kaputtes Gerät ohne SIM-Karte – sein neues Handy wollte er nicht herausgeben.
Bei der Verhandlung schilderte Marius detailliert den Tathergang. Er habe seine Ex-Freundin geschlagen, gewürgt, ein Messer gegen den Spiegel geworfen und einen Kronleuchter heruntergerissen. Zwischenzeitlich habe er sich zwar beruhigt und entschuldigt, sei dann aber erneut wütend geworden und habe seine damalige Partnerin ein weiteres Mal geschlagen. Vor Gericht verteidigte er seine Mutter vehement gegen Vorwürfe aus der Presse. Die Anschuldigungen gegen Mette-Marit bezeichnete er als "das Dümmste, was ich je in meinem Leben gehört habe". Im Gerichtssaal zeigte sich der Sohn der Kronprinzessin in einem hellblauen Pullover mit weißem T-Shirt darunter, mit gegeltem Scheitel und einem Schnurrbart – und wirkte müde.







