

Für Xavi (†): Lisa Akkaya will Hatern in "die Augen sehen"
Lisa Marie Akkaya (24) hat nach dem tragischen Tod ihres Sohnes Xavi rechtliche Schritte eingeleitet. Die Influencerin erstattete Anzeige gegen mehrere User, die ihr nach dem Verlust des Babys Hasskommentare schickten. Ihr viereinhalb Monate alter Sohn Xavi war vor wenigen Wochen am plötzlichen Kindstod gestorben – ein Schicksalsschlag, der die junge Mutter und ihren Ehemann Furkan Akkaya (25), kurz Akka, tief erschütterte. Doch statt ausschließlich Mitgefühl zu erfahren, sah sich Lisa im Netz mit beleidigenden Nachrichten konfrontiert. Wie sie gegenüber Bild verriet, seien einige Fälle bereits bei der Staatsanwaltschaft gelandet.
Besonders die Kommentare, die sich direkt gegen ihr verstorbenes Baby richteten, will die 24-Jährige nicht ungesühnt lassen. "Besonders diejenigen, die unser totes Kind mit dem Abscheulichsten beleidigt haben, will ich vor Gericht in die Augen sehen. Da geht es um die Würde meines Babys – und ich werde für Gerechtigkeit sorgen. Für Xavi", erklärte sie dem Newsportal. Die Welle an hasserfüllten Nachrichten wurde so schlimm, dass Lisa ihr Social-Media-Profil zeitweise auf privat stellte, um sich und ihre Familie vor weiteren Angriffen zu schützen. Lisa und ihr Mann hatten sich bewusst dafür entschieden, den Tod ihres Sohnes öffentlich zu machen, um anderen Betroffenen zu zeigen, dass dieses Schicksal jede Familie treffen kann.
Der Verlust von Xavi belastet das Paar schwer. Lisa und Akka haben neben dem kleinen Jungen noch einen weiteren Sohn. In einem Statement auf Instagram teilten die beiden Eltern mit, dass sie sich daran festhalten, dass ihr "kleiner Hase von oben auf uns und seinen Bruder aufpasst". Dieser Gedanke gebe ihnen Kraft, mit dem unfassbaren Verlust umzugehen. Lisa und Furkan hatten im Februar zunächst öffentlich um Verständnis gebeten, dass sie sich zurückziehen würden – doch die wiederholten Fragen nach Xavis Verbleib hätten sie noch mehr zerrissen, weshalb sie sich für Transparenz entschieden.





