

Collien Fernandes schildert Polizeieinsatz mit Ex Christian
Collien Fernandes (44) erhebt neue, schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50): Die Moderatorin schildert im Magazin Der Spiegel, wie sie sich über Jahre sowohl digital als auch körperlich misshandelt gefühlt haben soll. Besonders dramatisch sei ein Vorfall auf Mallorca gewesen, wo das frühere Paar lange lebte. Dort soll es im Januar 2023 in ihrer gemeinsamen Wohnung in Palma zu einer tagelangen Eskalation gekommen sein, bei der Christian laut Collien immer wieder handgreiflich geworden sein soll. Die Situation endete dem Bericht zufolge mit einem Polizeieinsatz, nachdem Collien aus einem Fenster eines Wohnhauses um Hilfe gerufen haben soll – Gäste und Angestellte eines Cafés im Erdgeschoss sollen daraufhin die Polizei alarmiert haben. Christians Anwalt erklärte auf Anfrage von Promiflash, man äußere sich nicht zu den Vorwürfen und der Spiegel-Artikel enthalte viele Unwahrheiten. Für Christian gilt die Unschuldsvermutung.
Hintergrund der neuen Enthüllungen ist eine Anzeige, die Collien Ende 2025 beim Bezirksgericht in Palma de Mallorca eingereicht haben soll. Laut Der Spiegel wirft sie Christian darin Identitätsanmaßung, Beleidigung, wiederholte Körperverletzung und schwere Bedrohung vor. Im Zentrum stehen demnach gefälschte Online-Profile, in denen sich ihr damaliger Ehemann als Collien ausgegeben und Männer kontaktiert haben soll. Über diese Accounts seien laut Bericht pornografische Fotos und Videos verschickt worden, auf denen Frauen zu sehen gewesen sein sollen, die der Moderatorin zum Verwechseln ähnlich sahen. In Bezug auf den angeblichen Vorfall im Januar 2023 heißt es, Collien habe versucht, aus der Wohnung zu fliehen, sei aber von Christian weggezogen worden, bevor sie schließlich ein bodentiefes Fenster öffnen und dort um Hilfe rufen konnte.
Für Christian hatte der Einsatz damals angeblich rechtliche Folgen: Nach Angaben von Der Spiegel leitete das zuständige Gericht auf Mallorca ein Schnellverfahren wegen des Verdachts auf häusliche und geschlechtsspezifische Gewalt ein. In einem richterlichen Beschluss soll festgehalten worden sein, es gebe ausreichend Hinweise, um ihn strafrechtlich für den Tatbestand der Misshandlung verantwortlich zu machen. Christian sei dennoch nach einer Nacht wieder auf freien Fuß gesetzt worden, musste sich aber wohl verpflichten, das Gericht über mögliche Wohnsitzwechsel zu informieren. Collien entschied sich den Berichten zufolge damals dagegen, das Verfahren weiterzuverfolgen, auch die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen zu dem Vorfall ein. Bereits zuvor hatte sie ihm in ihrer Anzeige weitreichende digitale Übergriffe vorgeworfen. Nun hat das Bezirksgericht in Palma im Zuge der neuen Anzeige Vorermittlungen eingeleitet, über eine mögliche Anklage ist bisher nichts bekannt. Weder Collien noch Christian beantworteten aktuell Anfragen persönlich.






