

Ein Horror-Outing: Jamie Lee Curtis mag das Genre gar nicht
Jamie Lee Curtis (67) sorgte beim SXSW Film & TV Festival für einen überraschenden Moment. Die 67-jährige Schauspielerin, die als ultimative Screamqueen des Horrorgenres gilt, gestand vor Publikum offen ein, dass sie selbst eigentlich gar kein Fan von Horrorfilmen ist. "Ich werde ehrlich zu euch sein, weil ich es nicht wirklich liebe", erklärte sie während einer Podiumsdiskussion laut People. Die Oscar-Preisträgerin war zum Festival gereist, um ihren neuen Thriller "Sender" zu promoten, in dem sie neben Britt Lower und Rhea Seehorn nicht nur mitspielt, sondern auch als Produzentin fungiert. Gegenüber dem Moderator H. Alan Scott von Newsweek gestand sie: "Es ist einfach nicht mein Ding. Ich war noch nie in das Genre verliebt."
Dabei feierte Jamie ihren Durchbruch 1978 mit dem legendären Film "Halloween", in dem sie die Rolle der Laurie Strode verkörperte. Insgesamt spielte sie diese Figur in sieben Filmen der Reihe, zuletzt 2022 in "Halloween Ends". Was sie allerdings sehr schätzt, ist die Art und Weise, wie diese Filme gemacht werden. "Ich bin in die unabhängige Filmemacherseite des Genres verliebt", erklärte die Schauspielerin. Ihr neuer Film "Sender", der beim Festival Premiere feierte, wurde wie das Original von "Halloween" in nur 17 Tagen gedreht. "Ich interessiere mich für das Filmemachen", stellte sie klar. In "Sender" geht es um Julia, die vor drei Wochen ihren Job verloren hat und gerade erst nüchtern geworden ist. Als plötzlich mysteriöse Pakete bei ihr eintreffen, die sie nicht bestellt hat, wird die Situation immer unheimlicher.
Jamie nutzte die Gelegenheit auch, um über wichtige gesellschaftliche Themen zu sprechen. Sie betonte, wie erfreulich es sei, dass das Genre mittlerweile mehr Anerkennung bekomme und sprach sich klar für Vielfalt und Inklusion aus. "Mehr Frauen bekommen Anerkennung. Mehr Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben bekommen Anerkennung. Mehr Geschlechter werden wertgeschätzt", sagte sie. Dabei kritisierte sie scharf, dass Donald Trump (79) versuche, Begriffe wie Vielfalt und Inklusion aus der Sprache zu verdrängen, was sie als "Schande" bezeichnete. Die Schauspielerin ist seit 1984 mit Christopher Guest verheiratet und Mutter von zwei Kindern.







