Werbevideo mit Christian Ulmen und Collien wurde gestoppt
Die Versandapotheke Shop Apotheke hat jetzt auf die schweren Vorwürfe gegen Christian Ulmen (50) reagiert und die Werbung mit dem Schauspieler und seiner Ex-Frau Collien Fernandes (44) vorerst gestoppt. "Aus gegebenem Anlass werden wir die Werbung mit den betroffenen Personen vorerst aussetzen", teilte das Unternehmen auf Anfrage von RTL.de mit. Erst gestern hatte das Magazin Der Spiegel über die Anzeige berichtet, die Collien gegen Christian erstattet haben soll. Bis zu diesem Zeitpunkt war das frühere Ehepaar in Spots für die Apotheke zu sehen, auch auf der Website fanden sich noch Fotos des 50-Jährigen. Zu privaten Angelegenheiten seiner Werbegesichter wolle sich Shop Apotheke nicht äußern, hieß es weiter. Christians Anwalt erklärte auf Anfrage von Promiflash, man äußere sich nicht zu den Vorwürfen und der Spiegel-Artikel enthalte viele Unwahrheiten. Für Christian gilt die Unschuldsvermutung.
Der Hintergrund der Entscheidung sind schwere Vorwürfe, die die 44-Jährige gegen ihren Ex-Mann erhoben haben soll. Wie Der Spiegel berichtet, soll die Moderatorin zunächst im November 2024 Anzeige gegen Unbekannt erstattet haben, nachdem auf Plattformen wie LinkedIn Profile in ihrem Namen angelegt worden waren. Zudem soll pornografisches Material verschickt worden sein, das den Eindruck erwecken sollte, es handle sich bei den gezeigten Frauen um Collien. Ende vergangenen Jahres soll sie laut dem Magazin dann in Spanien Anzeige gegen haben, weil sie inzwischen glaubt, dass er dafür verantwortlich sein könnte. Weder Collien noch Christian beantworteten aktuell Anfragen persönlich.
Collien und Christian hatten 2011 geheiratet und im Jahr darauf wurde ihre gemeinsame Tochter geboren. Die Familie zog 2023 nach Spanien, wo sie sich ein neues Leben aufbauen wollte. Im September 2025 gaben die beiden Schauspieler schließlich ihre Trennung bekannt. In der Anzeige, die dem Magazin Der Spiegel vorliegt, sei von "Identitätsdiebstahl über soziale Netzwerke" die Rede, der sich über etwa zehn Jahre erstreckt haben soll. Das Gericht in Palma de Mallorca hat dem Bericht zufolge "sogenannte Vorermittlungen eingeleitet", ob eine Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt wird, sei derzeit noch offen.







