Mette-Marit erlebte Epstein-Erpressung "aus nächster Nähe"
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) sorgt mit neuen Details über ihre Bekanntschaft zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) für Aufsehen. Wie die norwegische Wirtschaftszeitung Dagens Næringsliv jetzt berichtet, erklärte die 52-Jährige in dem viel diskutierten Interview mit dem Sender NRK, sie habe "aus nächster Nähe" beobachtet, wie Jeffrey versuchte, "andere zu erpressen". Das brisante Zitat wurde jedoch aus der ausgestrahlten Fernsehversion des Gesprächs herausgeschnitten, wie die Zeitung enthüllt. Lediglich in der schriftlichen Fassung des Interviews ist die Aussage der Kronprinzessin enthalten.
Der norwegische Sender NRK räumte ein, dass Mette-Marits Aussage tatsächlich aus der TV-Aufzeichnung entfernt wurde. Als Begründung gab der Sender an, dass die Kronprinzessin auf eine Frage zwei gleichwertige Antworten gegeben habe. Produzentin Sofie Gran Aspunvik stellte gegenüber Dagens Næringsliv klar: "Es gab keine Anweisungen oder Empfehlungen vom Schloss, weder während des Interviews noch danach, welche der beiden Antworten verwendet werden sollte." NRK hatte zuvor angegeben, dass das Interview in seiner Vollständigkeit veröffentlicht worden sei.
In dem viel beachteten Interview mit NRK hatte Mette-Marit erklärt, sie sei von dem US-Amerikaner manipuliert und getäuscht worden. Sie hat bei mehreren Gelegenheiten betont, keine Kenntnis von den Verbrechen des Unternehmers gehabt zu haben. Nach der Ausstrahlung des emotionalen Fernsehgesprächs hatte die dreifache Mutter massive Kritik in den sozialen Medien geerntet, insbesondere im Kommentarbereich des offiziellen Instagram-Profils des norwegischen Königshauses. Jeffrey war im August 2019 in seiner Gefängniszelle verstorben, nachdem er wegen schwerer Sexualverbrechen angeklagt worden war.









