So sehr veränderte "Let's Dance" Ekaterina Leonovas Leben

So sehr veränderte "Let's Dance" Ekaterina Leonovas Leben

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 2 min

Ekaterina Leonova (38) musste in der aktuellen Let's Dance-Staffel ein überraschend frühes Aus hinnehmen. Die vierfache Gewinnerin der RTL-Tanzshow schied gemeinsam mit ihrem Tanzpartner Simon Gosejohann (50) bereits nach dem dritten gemeinsamen Tanz aus. Für ihre Salsa erhielten die beiden von der Jury lediglich neun Punkte und bekamen zudem zu wenige Anrufe von den Zuschauern. Zwar zeigte sich Ekaterina hinterher professionell lächelnd, doch die Enttäuschung war ihr deutlich anzumerken – schließlich verbindet sie mit der Tanzshow mehr als nur einen Job. Im Interview mit RTL.de sprach Ekaterina nun über ihre emotionale Entwicklung, den schweren Weg nach oben – und darüber, wie sehr "Let's Dance" ihr Leben verändert hat.

Im Gespräch mit dem Sender blickte Ekaterina auf die Anfänge ihrer Karriere zurück. "Ich würde schon sagen, ich bin ein Kind von RTL, weil durch RTL bin ich, sagen wir so, auch bekannt geworden. Davor kannte mich keiner", erklärte die Deutsch-Russin. Vor ihrem TV-Durchbruch führte Ekaterina ein deutlich bescheideneres Leben: In Russland hatte sie bereits ein Studium der Pädagogik und Psychologie abgeschlossen, bevor sie nach Köln kam, um Deutsch zu lernen und an der Uni Köln ihr Bachelorstudium zu beginnen. "Ich war eine normale Studentin an der Uni Köln und ich war noch nicht so lange in Deutschland", erinnerte sie sich, "durch 'Let's Dance' hat sich meine Welt dann um 180 Grad gedreht."

Bereits als Kind lernte Ekaterina wichtige Lektionen im Umgang mit Menschen, die ihr nun bei "Let's Dance" zugutekommen. Sie erlebte Streitigkeiten zwischen ihren Eltern mit, ihr Vater sei oft cholerisch gewesen. Das Tanztraining nahm sie ihrer Mutter zuliebe auf, die sie begleitete. "Es war eine schwierige Situation, ich wollte, dass meine Mama und mein Papa nicht so lange allein zu Hause bleiben. Das gab immer nur Familiendrama", erklärte sie in der Reality-Doku "Unbreakable". "Ganz wichtig beim Umgang mit Menschen und beim Tanzen ist die Praxis. Wie gehst du mit Menschen um? Da hatte ich eine harte Schule als Kind", resümierte sie. Heute kann sie diesen Erfahrungen etwas Positives abgewinnen. Sie hätten sie mental stark gemacht und ihr ein gutes Gespür dafür gegeben, wie man mit Menschen umgeht. In dieser Zeit habe sie gelernt, Konflikte zu entschärfen und Kompromisse zu finden. Diese "harte Schule" hat Ekaterina geprägt und zu dem Menschen gemacht, der sie heute ist – und zu einer der erfolgreichsten "Let's Dance"-Profitänzerinnen.

Ekaterina Leonova, Profitänzerin
Imago
Ekaterina Leonova, Profitänzerin
Simon Gosejohann und Ekaterina Leonova bei "Let's Dance" 2026
RTL / Willi Weber
Simon Gosejohann und Ekaterina Leonova bei "Let's Dance" 2026
Ekaterina Leonova, Mai 2018
Getty Images
Ekaterina Leonova, Mai 2018
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