Staatsanwaltschaft ermittelt im Fall um Taylor Frankie Paul
Die Ermittlungen rund um Taylor Frankie Paul (31) und ihren Ex-Partner Dakota Mortensen haben eine neue Wendung genommen. Nachdem die Polizei in Draper, Utah, die Untersuchungen zu den Vorfällen vom 25. und 26. Februar abgeschlossen hat, wurde der Fall nun an die Staatsanwaltschaft des Salt Lake County übergeben, wie Us Weekly berichtet. "Nach einer gründlichen Untersuchung durch die Draper Polizeibehörde hat der Stadtstaatsanwalt den Fall sorgfältig geprüft und zusätzliche Befragungen durchgeführt", erklärte Polizeichef Rich Ferguson am Donnerstag in einer Pressemitteilung. Die Staatsanwaltschaft werde nun entscheiden, ob im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen häuslichen Streit zwischen der 31-jährigen Social-Media-Bekanntheit und Dakota Anklage erhoben wird.
Der Februar-Vorfall ist einer von insgesamt drei gemeldeten Fällen häuslicher Gewalt, die Taylor und Dakota, mit dem sie den zweijährigen Sohn Ever hat, betreffen. Bereits Mitte März war bekannt geworden, dass beide in eine Auseinandersetzung verwickelt gewesen sein sollen, was zu einem Produktionsstopp der fünften Staffel der Hulu-Serie "The Secret Lives of Mormon Wives" führte. Außerdem meldete Dakota laut NBC News einen weiteren Vorfall aus dem Jahr 2024 bei der Polizei in West Jordan. Behörden bestätigten, dass "Vorwürfe in beide Richtungen" erhoben wurden. Inzwischen wurde Dakota eine einstweilige Verfügung gegen Taylor gewährt, ebenso wie das vorläufige Sorgerecht für Ever.
Die neuen Vorwürfe könnten besonders schwerwiegende Folgen für Taylor haben, da sie sich noch in einer Bewährungsphase befindet. Im Jahr 2023 war die Influencerin, die auch Mutter der achtjährigen Tochter Indy und des fünfjährigen Sohns Ocean aus der Ehe mit Ex-Mann Tate Paul ist, nach einem häuslichen Streit mit Dakota verhaftet worden und hatte sich im Rahmen eines Vergleichs der schweren Körperverletzung schuldig bekannt. Staatsanwalt Sim Gill erklärte gegenüber Us Weekly, dass man an allen Vorwürfen kriminellen Verhaltens während ihrer Bewährungszeit interessiert sei. "Wenn es in West Jordan zu Vorfällen kam, die als Verstoß gewertet werden können und in unseren Zuständigkeitsbereich fallen, würden wir diese prüfen, sobald sie uns vorgelegt werden", sagte er. Taylor selbst ließ durch einen Sprecher mitteilen, dass sie "jahrelang im Stillen erheblichen psychischen und physischen Missbrauch sowie Vergeltungsdrohungen erlitten" habe und nun Schritte unternehme, um sich und ihre Kinder zu schützen.






