Pause: Andreas Gabalier musste die "Notbremse" ziehen
Andreas Gabalier (41) hat sich nach einer sechsmonatigen Auszeit zurückgemeldet. Bei einem Event in Wien erklärte der Volks-Rock'n'Roller gegenüber Bild: "Nach der jahrelangen Tour musste ich mal die Notbremse ziehen." Aktuell arbeitet er an seinem "Unplugged"-Album, bevor es dann im Herbst wieder auf Tour geht. "Ich hab seit Anfang Januar eine sehr kreative Phase, bin im Studio. Es ist eine sehr schöne Zeit", schwärmte er.
Nach dem Interview präsentierte sich der Sänger in einem Talk mit 80 Gästen in den Räumlichkeiten von Audi Österreich in der Wiener Innenstadt gewohnt authentisch. Er blickte auf 17 Jahre Ruhm zurück, sprach offen über harte Kritik und erläuterte, wie schnell Schlagzeilen entstehen – etwa 2014 beim Formel-1-Rennen in Spielberg, als er einen alten Text der Nationalhymne sang und dadurch eine Debatte auslöste. Auf den Vorwurf, er sei altmodisch, reagierte er gelassen und verteidigte seine traditionellen Werte als Fundament seines Lebenswegs: "Nach 17 Jahren hat man das Spiel verstanden. Angefeindet zu werden gehört einfach dazu."
Während des Gesprächs erinnerte sich Andreas auch an seine Anfänge und die Zeit mit seinem Bruder Willi Gabalier (44) im gemeinsamen Jugendzimmer. Der Musiker betonte die starke Prägung durch seine Familie und sein enges Umfeld, besonders das innige Verhältnis zu seinem Bruder, der heute als Tänzer und TV-Star bekannt ist. "Willi hat früh begonnen zu tanzen, war der Kultur zugewandt. Ich war eher der Wrestling-Fan. Die nackten Mädchen aus dem FHM und der Bravo hingen neben meinem Bett, und bei ihm standen die Pokale vom Tanzen herum", so Andreas.






