Sylvester Stallone und Quentin Tarantino arbeiten an Serie
Sylvester Stallone (79) und Quentin Tarantino (63) wollen nun doch noch zusammenarbeiten – nach beinahe drei Jahrzehnten, in denen mehrere gemeinsame Projekte nicht zustande kamen. Wie das Portal TMZ berichtet, arbeiten die beiden Hollywood-Größen aktuell an einem Gangster-Thriller, der als Serie konzipiert ist. Die Handlung soll in den 1930er-Jahren spielen und die düstere Welt der organisierten Kriminalität jener Ära zeigen. Dabei soll es sich um eine Miniserie mit insgesamt sechs Episoden handeln, die in Schwarz-Weiß gedreht wird. Quentin plant offenbar, historische Kameras aus der damaligen Zeit zu verwenden, darunter Modelle von Mitchell NC und Bell & Howell, um die Atmosphäre der goldenen Ära Hollywoods authentisch einzufangen.
Allerdings gibt es einen Wermutstropfen für Fans des Actionstars: Sylvester wird bei dem Projekt nicht als Schauspieler vor der Kamera stehen, sondern ausschließlich als Regisseur hinter der Kamera arbeiten. Auch Quentin selbst wird voraussichtlich nicht in einer Rolle zu sehen sein, was bei ihm aufgrund seiner seltenen Schauspielauftritte wenig überrascht. Die Serie ist nicht Quentins bereits angekündigter zehnter und finaler Film, sondern ein separates Projekt. Wann genau die Dreharbeiten beginnen sollen, ist bislang nicht bekannt.
Die Zusammenarbeit der beiden kommt nach einer langen Geschichte gescheiterter Versuche zustande. Bereits 1997 hatte Quentin dem Schauspieler eine Rolle in "Jackie Brown" angeboten, die letztlich Robert De Niro (82) übernahm. Jahre später bot er ihm die Rolle des sadistischen Stuntfahrers in "Death Proof" an, doch Sylvester lehnte ab, da sich die beiden über die richtige Botschaft des Films nicht einig wurden. Er nannte Quentin sogar einen "Irren", wie er in einem Interview mit dem Magazin Maclean's berichtete.









