Gerichtsurteil steht: Kim Kardashian verliert gegen Ray J

Gerichtsurteil steht: Kim Kardashian verliert gegen Ray J

- Theresa Neureuter
Lesezeit: 2 min

Kim Kardashian (45) und ihre Mutter Kris Jenner (70) kassieren im Dauerstreit mit Ray J (45) einen herben Dämpfer vor Gericht: Ein Richter in Los Angeles hat ihren Antrag jetzt abgelehnt, zentrale Unterlagen zu einem geheimen Vergleich aus dem Jahr 2023 unter Verschluss zu halten. Das geht aus Gerichtsakten hervor, über die nun unter anderem TMZ berichtet. In dem Verfahren, das auf die jahrelangen Auseinandersetzungen rund um das berüchtigte Sex-Tape zurückgeht, hatten Kim und Kris versucht, Details der Einigung mit Ray J vor der Öffentlichkeit zu schützen. Die Anwälte der Realitystars machten geltend, die Akten enthielten hochsensible und private Informationen, die ihre Familien belasten könnten. Doch der Musiker legte Widerspruch ein – und der Richter folgte seiner Linie.

Kim und Kris hatten Ray J im Oktober 2025 verklagt, weil er behauptet hatte, Mutter und Tochter würden von Bundesbehörden überprüft werden. Das wiesen sie zurück und warfen dem Sänger Verleumdung vor. Ray J reagierte mit einer Gegenklage und berief sich darin auf einen geheimen Vergleich, den die Parteien 2023 im Zusammenhang mit dem alten Sex-Tape geschlossen haben sollen. In Gerichtsdokumenten führt er aus, er sei mit über fünf Millionen Euro dafür bezahlt worden, für immer zu dem Thema zu schweigen. Nach seiner Darstellung habe die berühmte Familie gegen diese Vereinbarung verstoßen, weil Kim in einer Folge der Hulu-Serie der Familie erneut über das Tape gesprochen habe. Während Kim und Kris darauf pochten, dass der Deal vertraulich bleiben müsse, ordnete der Richter nun an, dass die Vereinbarung und weitere Unterlagen ungeschwärzt bei Gericht eingereicht werden sollen.

Der Streit um das Tape begleitet Kim seit vielen Jahren und prägte auch ihre frühe Reality-TV-Karriere. Ihre Mutter Kris tritt seit langem als Managerin der Familie auf und ist eng in geschäftliche und rechtliche Entscheidungen eingebunden. Ray J wiederum ist als Sänger und Realitystar bekannt und hatte in der Vergangenheit immer wieder öffentlich über seine Sicht auf die damaligen Ereignisse gesprochen. Mit der aktuellen Entscheidung des Gerichts rücken nun erneut private und familiäre Aspekte der Vergangenheit der Beteiligten in den Fokus der Öffentlichkeit, während alle Seiten parallel weiter an ihren jeweiligen Karrieren und Projekten arbeiten.

Collage: Kim Kardashian und Ray J
Getty Images for Disney+ / Wagner Meier, Getty Images / Frazer Harrison
Collage: Kim Kardashian und Ray J
Kim Kardashian und ihre Mutter Kris Jenner verlassen das Pariser Gericht im Mai 2025
Getty Images
Kim Kardashian und ihre Mutter Kris Jenner verlassen das Pariser Gericht im Mai 2025
Ray J und Kim Kardashian, Juli 2005
IMAGO / WENN
Ray J und Kim Kardashian, Juli 2005
Was haltet ihr vom Richterspruch, die Vergleichsdokumente ungeschwärzt einzureichen?