Olivia Munn reflektiert brutale Brustkrebs-Behandlung
Olivia Munn (45) hat ein Update zu ihrer Brustkrebserkrankung gegeben. Die Schauspielerin war am Montag zu Gast in der Sendung "Good Morning America" und sprach dort mit den Moderatoren Robin Roberts, George Stephanopoulos und Lara Spencer über ihren aktuellen Gesundheitszustand. Olivia hatte ihre Diagnose im März 2024 öffentlich gemacht und dabei enthüllt, dass sie bereits ein Jahr zuvor mit bilateralem Brustkrebs diagnostiziert worden war. Bei ihr war ein aggressiver, schnell wachsender Krebs vom Typ Luminal B in beiden Brüsten entdeckt worden, obwohl sie keinerlei Symptome hatte und ihre Mammografie unauffällig war. Im Gespräch betonte die 45-Jährige nun, dass es ihr "sehr gut" gehe, fügte jedoch hinzu: "Die Medikamente sind sehr hart." In dieser schweren Zeit stehe ihr besonders ihr Ehemann John Mulaney (43) zur Seite.
Die Schauspielerin sprach auch über die Nebenwirkungen ihrer Behandlung, die ihr zu schaffen machen. So entwickelten sich Knoten an ihrem Hals, auf die sie während des Interviews hinwies. Olivia gab zu, dass es ihr schwerfalle, sich mit anderen Patientinnen zu vergleichen, die dieselbe Krebsart und dieselben Medikamente bekommen hätten, aber nicht so sehr damit zu kämpfen scheinen wie sie selbst. "Ich sage das alles, um mich irgendwie mit jedem da draußen zu verbinden, der das durchmacht oder Trost in seiner eigenen Reise findet, denn das ist etwas, das ich nicht so leicht gefunden habe", erklärte sie gegenüber dem Sender. Hinter Olivia liegen bereits fünf Operationen, darunter eine Lymphknotenentfernung, eine doppelte Mastektomie und eine Hysterektomie.
Trotz der Herausforderungen ist es Olivia wichtig, offen über ihre Erkrankung zu sprechen. "Ich muss sagen, dass es durch Menschen wie Sie, die so offen sind, für jemanden wie mich viel einfacher geworden ist, darüber zu sprechen", solidarisierte sie sich mit Robin, bei der 2007 Brustkrebs diagnostiziert wurde. Olivia möchte damit andere Frauen ermutigen und auf die Bedeutung von Früherkennung aufmerksam machen. Olivia berichtete außerdem, dass auch ihre Mutter etwa ein Jahr nach ihr mit Brustkrebs diagnostiziert wurde und es auch ihr gut gehe.









