Bärbel Schäfer bricht Schweigen über traumatische Fehlgeburt
Bärbel Schäfer (62) öffnet in einem sehr persönlichen Gespräch den Blick auf ein Kapitel, über das sie lange geschwiegen hat: ihre Fehlgeburten. In der aktuellen Folge des Podcasts "Glow Up Your Life" von Katja Burkard (60) erzählte die Moderatorin von einer einstigen Routineuntersuchung, die in einem Albtraum endete. Zu diesem Zeitpunkt war ihr ältester Sohn bereits auf der Welt. Während des Ultraschalls wurde der junge Assistenzarzt plötzlich hektisch: "Der wechselte die Gesichtsfarbe und rannte raus. Dann dachte ich schon, das ist jetzt aber ein sonderbares Verhalten, und er kam auch erstmal nicht wieder", erinnert sich Bärbel. Die beklemmende Stille im Behandlungszimmer machte ihr sofort klar, dass etwas nicht stimmte. Auch wenn sie heute nicht mehr aktiv trauere, stelle sie sich oft die Fragen: "Wie alt wäre das Kind jetzt und was würde es machen? Was wäre das für ein Typ geworden?"
Im Podcast erzählt Bärbel, dass sie vor den Schwangerschaften mit ihren beiden Söhnen mehrfach positiv getestet hatte, die Freude aber nicht bleiben durfte. "Man hatte ja manchmal zwei Striche, aber dann eben doch eine Fehlgeburt", schildert sie. Dieses Auf und Ab habe dazu geführt, dass sie ihre späteren Schwangerschaften zunächst nur sehr zurückhaltend feiern konnte und die Nachricht erst einmal nur mit ihrem Mann Michel Friedman (70) teilte.
Neben den schmerzhaften Erinnerungen sprechen Bärbel und Katja auch über die besonderen Herausforderungen einer späten Mutterschaft. Beide wurden erst jenseits der 35 Mutter und verweisen im Podcast auf lange Ausbildungszeiten, Karrieredruck und die Suche nach dem passenden Partner als Gründe für die späte Familiengründung. Bärbel erzählt, dass sie erst in Michel den Mann gefunden habe, dem sie zutraute, ein liebevoller Vater zu sein und ihre Werte zu teilen. Zugleich empfindet sie ihr spätes Mutterglück als großes Geschenk: Sie beschreibt eine gewachsene innere Ruhe und das Gefühl, zuvor nichts verpasst zu haben. Im Rückblick sagt sie über die gemeinsame Familiengründung mit Michel: Es sei ein großes Glück, dass sie sich zwar spät kennengelernt, aber "auf den letzten Drücker" noch ihre Familie gegründet haben – ein Lebensweg, den sie heute mit viel Gelassenheit betrachtet.







