Anwälte geladen: Vergleichsgespräche im Lively-Baldoni-Fall
Blake Lively (38) und Justin Baldoni (42) müssen sich offenbar auf die Möglichkeit eines Vergleichs einstellen. Die Anwälte beider Parteien wurden laut Daily Mail von der zuständigen Richterin Sarah Cave zu getrennten Telefonaten am Montag eingeladen, um über eine außergerichtliche Einigung zu sprechen. Die Schauspielerin und der Regisseur sollen dabei ihre aktuelle Position zu einem möglichen Vergleich darlegen. Die Gespräche finden hinter verschlossenen Türen statt – die Öffentlichkeit wird nicht erfahren, was besprochen wird. Blakes Anwälte wurden für 15 Uhr vorgeladen, Justins Team und seine Produktionsfirma Wayfarer Productions sollen eine Stunde später mit der Richterin sprechen. Die überraschende Aufforderung kommt nur einen Tag, nachdem ein Richter die meisten von Blakes Vorwürfen abgewiesen hatte.
Trotz der Vergleichsgespräche betonte Blakes Anwalt Michael Gottlieb gegenüber der Daily Mail, dass seine Mandantin sich auf den für Mai angesetzten Prozess freue. "Die Entscheidung des Gerichts, dass die Belästigungsvorwürfe nicht vor Gericht verhandelt werden können, hatte rechtliche Gründe und bedeutet keine Bestätigung des Verhaltens der Beklagten", erklärte er. Von Blakes ursprünglicher Klage sind noch drei Anklagepunkte übrig: Vertragsbruch, Vergeltungsmaßnahmen und Beihilfe zu Vergeltungsmaßnahmen. Justins Anwaltsteam zeigte sich hingegen erleichtert über die jüngste Gerichtsentscheidung und erklärte, man sei dankbar für die sorgfältige Prüfung der Fakten und des umfangreichen Beweismaterials durch das Gericht.
Erst gestern hatte ein Richter den Großteil von Blakes Klage abgewiesen. Besonders die schweren Vorwürfe wegen sexueller Belästigung wurden komplett fallengelassen. Hintergrund war, dass sich Blake bei ihrer Klage auf kalifornisches Recht berufen hatte. Doch der Jurist stellte fest, dass die fraglichen Vorfälle während der Dreharbeiten in New Jersey stattfanden. Deshalb sei das kalifornische Gesetz nicht anwendbar. Der Richter erklärte außerdem, das sogenannte Actor Loanout Agreement und das Contract Rider Agreement, auf die sich Blake berufen hatte, seien nie offiziell und bindend unterzeichnet worden. So konnten die Anschuldigungen nicht weiterverfolgt werden.







