Meryl Streeps heimliches Glück: ihre sechs Enkelkinder
Meryl Streep (76) zählt zu den bekanntesten Schauspielerinnen der Welt. Doch abseits von Filmsets und roten Teppichen hat sich in ihrem Leben in den vergangenen Jahren etwas verändert, das ihr offenbar mehr bedeutet als jeder weitere Preis: Sie ist sechsfache Großmutter. Im Gespräch mit Vogue äußerte sich die 76-Jährige so persönlich wie kaum je zuvor über diesen Teil ihres Lebens. Alle sechs Enkelkinder sind unter sechs Jahre alt – eine Tatsache, die Meryl sichtlich bewegt. Ihr Sohn Henry Gummer und dessen Frau Tamryn brachten 2020 Tochter Ida und 2022 Sohn Quinn zur Welt. Tochter Mamie Gummer (42) hat zwei Kinder mit ihrem Ex-Partner Mehar Sethi: Sohn Peter, der 2019 geboren wurde, und Tochter Mary, die zwei Jahre später folgte. Tochter Grace Gummer (39) wiederum bekam mit ihrem Ehemann Mark Ronson (50) 2023 und 2025 je eine Tochter.
Interviewerin Greta Gerwig (42) hatte zuvor erwähnt, Meryl sei "unglaublich involviert" als Großmutter – woraufhin Meryl trocken konterte: "Manche sagen: zu involviert." Hinter dem Scherz steckt jedoch echte Tiefe. "Man muss einfach jede Sekunde ergreifen, alles mitnehmen, was man von ihnen bekommen kann, mit dem Wissen, wie schnell alles vorübergeht und wie rasend schnell die Zeit vergeht", beschrieb sie die kostbaren Momente. Die Schauspielerin erinnerte sich dabei auch an ihre eigene Mutter, die ihr dasselbe einst gesagt hatte – und der sie damals kaum Glauben schenkte. Heute versteht sie es. Wie Meryl es selbst auf den Punkt brachte: "Es ist die längste, kürzeste Zeit. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel es mir bedeutet, dass meine Kinder mir so viel Zeit mit ihren Kindern schenken."
Das Großmutterdasein fordert Meryl auch logistisch einiges ab: Da ihre Kinder an zwei verschiedenen Küsten der USA leben, verbringt sie regelmäßig Zeit im Flugzeug, um nah an allen Enkeln zu bleiben. Trotz dieses Aufwands würde sie es nicht anders wollen. "Du kannst nichts zurückbekommen. Also nimm so viel du kannst. Ich finde es göttlich." Auf die Frage, ob sie sich noch weiteren Nachwuchs in der Familie wünsche, antwortete sie: "Ich hoffe, wir sind noch nicht fertig – aber wir werden sehen." Schon 2008 hatte Meryl in einem Interview mit Good Housekeeping erklärt, dass das Aufziehen von Kindern im Rampenlicht zwar eine Herausforderung sei, aber die schönste, die es geben könne. Diese Haltung scheint sich nun auf die nächste Generation übertragen zu haben. Den Beruf macht Meryl weiter: 2026 kehrt sie als Miranda Priestly in "Der Teufel trägt Prada 2" auf die Leinwand zurück.







