Versuchter Mord: Rihannas mutmaßliche Schützin vor Gericht

Versuchter Mord: Rihannas mutmaßliche Schützin vor Gericht

- Carina Bukenberger
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Rihanna (38) hat den Schock ihres Lebens hinter sich: Während die Sängerin mit Partner A$AP Rocky (37) und den gemeinsamen Kindern auf ihrem Anwesen in Beverly Hills war, soll eine Frau, die sich selbst als christliche Influencerin bezeichnet, mit einem Sturmgewehr auf die Luxusvilla gefeuert haben. Die mutmaßliche Schützin Ivanna Ortiz musste sich nun in Los Angeles vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr insgesamt 14 Straftaten vor, darunter versuchten Mord an Rihanna. In dem Termin am Mittwoch ging es vor allem um die Frage, ob die hohe Kaution von 1,6 Millionen Euro gesenkt werden könnte – doch die zuständige Richterin lehnte dies ab. Laut Daily Mail bleibt die 35-Jährige damit weiter in Haft.

Die Ermittler sind überzeugt, dass die Frau am 8. März mit einem AR-15-Sturmgewehr zu dem rund 11,8 Millionen Euro teuren Anwesen gefahren sein und dort rund 20 Schüsse abgegeben haben soll. In dem Moment hielten sich Rihanna und A$AP Rocky in einem Wohnwagen auf dem Grundstück auf. Auch ihre drei Kinder, Rihannas Mutter und zwei Mitarbeiter waren vor Ort. In Polizeidokumenten schildert Rihanna, sie habe plötzlich laute metallische Geräusche gehört und danach Einschusslöcher direkt vor der Stelle entdeckt, an der sie kurz zuvor gestanden habe. Sie habe Rocky geweckt und sei mit ihm in die Garage gerannt, um Kinder und Personal in Sicherheit zu bringen. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.

Ivanna, die bereits zuvor mit dem Gesetz in Konflikt geraten sein soll, war rund eine halbe Stunde nach den Schüssen in einem Parkhaus im Stadtteil Sherman Oaks festgenommen worden, nachdem Ermittler ihren weißen Tesla per Polizeihubschrauber verfolgt hatten. Die Frau, die in der Vergangenheit als Sprachtherapeutin arbeitete, hatte Rihanna zuvor bereits wiederholt in wütenden Online-Posts angegriffen. In Kalifornien ist ihr inzwischen die Lizenz zur Ausübung ihres Berufs entzogen worden, zudem gilt ein striktes Kontaktverbot zu der Musikerin und ihrer Familie. Während sich die Justiz nun auf die anstehende Vorverhandlung vorbereitet, versucht Rihanna sich offenbar weitgehend aus der Öffentlichkeit herauszuhalten und ihren Fokus auf ihre Kinder und ihr privates Umfeld zu richten.

Rihanna, Januar 2026
action press / JosiahW / BACKGRID
Rihanna, Januar 2026
ASAP Rocky und Rihanna in Santa Monica, Februar 2026
ActionPress
ASAP Rocky und Rihanna in Santa Monica, Februar 2026
Rihanna und A$AP Rocky, Musiker
Getty Images
Rihanna und A$AP Rocky, Musiker
Sollte sich Rihanna nach dem Vorfall erst mal aus der Öffentlichkeit zurückziehen?