Schimmel-Alarm: Königin Silvias Krankenhaus in der Krise
Im größten Kinderkrankenhaus Schwedens häufen sich derzeit alarmierende Meldungen. Das Königin-Silvia-Kinderkrankenhaus in Göteborg, ein bekanntes Herzensprojekt von Königin Silvia (82), steht vor einem ernsthaften Problem: Laut Dana Press soll das Gebäude von Schimmel befallen sein. Die Folgen sind gravierend – 18 von insgesamt 22 Mitarbeitern der kinderchirurgischen Abteilung sind erkrankt. Zu den geschilderten Beschwerden gehören laut Dana Press unter anderem "eine laufende Nase, juckende Augen, starke Kopfschmerzen, Juckreiz auf der Kopfhaut, Ekzeme, Fiebergefühl, Husten, Heiserkeit und verstopfte Nase".
Die kinderchirurgische Abteilung "Operation barn 2" wurde inzwischen evakuiert, wie die Zeitung Göteborgs-Posten berichtet. Die dort geplanten Behandlungen wurden in andere Räumlichkeiten des Krankenhauses verlegt. Malin Bergander, die Arbeitsschutzbeauftragte des Krankenhauses, bestätigte gegenüber Aftonbladet: "Sie wurden bereits aus den Räumlichkeiten evakuiert, da das Personal verschiedene gesundheitliche Probleme hatte." Derzeit finden in dem Gebäude Abrissarbeiten statt, im Zuge derer auch Proben entnommen und untersucht werden.
Das Königin-Silvia-Kinderkrankenhaus war im Oktober 2021 in Göteborg wiedereröffnet worden. Damals war Silvia beim Eröffnungstag persönlich vor Ort und besichtigte unter anderem die OP-Säle. In dem Krankenhaus werden Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre behandelt – in erster Linie aus Schweden, aber auch aus anderen skandinavischen Ländern. Die 81-Jährige engagiert sich seit Jahrzehnten für das Wohlergehen von Kindern und trägt das Krankenhaus als Namensgeberin.






