Günther Jauch stellt endlich wieder die Millionenfrage
Bei Wer wird Millionär? ist es nach zweieinhalb Jahren endlich wieder so weit: Kandidat Tom Wollnik aus Berlin hat es in der neuesten Ausgabe der Quizshow bis zur Millionenfrage geschafft. Der 28-jährige Softwareentwickler zockt sich dabei Frage für Frage nach oben und beeindruckt Moderator Günther Jauch (69) mit seinem selbstbewussten Auftreten. Als es bei der 1.000-Euro-Frage um den typischen Router in deutschen Haushalten geht, muss der Kandidat kaum nachdenken. "Das fragt ihr einen Softwareentwickler, Leute!", kommentiert Günther die Situation in der RTL-Sendung amüsiert.
Besonders waghalsig wird es für Tom bei der 500.000-Euro-Frage: Ohne alle Joker eingesetzt zu haben und ohne sich völlig sicher zu sein, tippt er auf Walmart als weltgrößten privaten Arbeitgeber im Jahr 2024 – und liegt richtig. Dabei riskiert er, im Fehlerfall auf nur 500 Euro zurückzufallen. Günther ist sichtlich überrascht von der Schnelligkeit der Antwort. Toms Mutter, die im Publikum sitzt, verrät, dass ihr Sohn diesen risikofreudigen Ansatz von Anfang an geplant hatte. Doch dann ertönt die Schlusssirene, kurz bevor Günther die Millionenfrage stellen kann – ein Cliffhanger, den der Moderator selbst als "seelische Grausamkeit" bezeichnet.
Eine Woche später kehrt Tom ins Studio zurück. Die entscheidende Frage lautet: "Von welcher Euromünze befanden sich laut EZB Anfang 2026 die wenigsten Exemplare im Umlauf?" Tom, der kurz vor der Frage erklärt hatte "Ich war ja noch sehr risikobereit diese Woche, aber jetzt? Das ist so viel Geld, da muss ich mir wirklich sehr sicher sein", entscheidet sich letztlich dafür, nichts zu riskieren – und geht mit 500.000 Euro nach Hause. Die richtige Antwort wäre 50 Cent gewesen. Was Tom mit dem gewonnenen Geld plant, hat er bereits verraten: Er möchte seine Wohnung abbezahlen, reisen und sparen – und außerdem seinen Telefonjoker zum Essen einladen, der ihm bei der 16.000-Euro-Frage geholfen hatte. Der letzte Millionär in der Sendung war Ronald Tenholte – im Jahr 2020.






