Epstein-Mails weg: Palast scheiterte bei Mette-Marits Konto
Der norwegische Königspalast hat bestätigt, dass er versucht hat, das gelöschte E-Mail-Konto von Kronprinzessin Mette-Marit (52) wiederherzustellen – ohne Erfolg. Über das besagte Konto hatte die Kronprinzessin einst mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) korrespondiert. Der Kommunikationsberater des Hofes, Simen Løvberg Sund, bestätigte gegenüber Aftenposten: "Es wurden Untersuchungen bezüglich der Möglichkeit durchgeführt, das E-Mail-Konto und die dazugehörigen Inhalte wiederherzustellen. Vom Anbieter wurde uns bestätigt, dass dies nicht möglich ist." Wann und warum das Konto ursprünglich gelöscht wurde, will der Palast nach wie vor nicht beantworten.
Besonders brisant: Laut der Website Have I Been Pwned wurde das Passwort von Mette-Marits privatem E-Mail-Konto bereits im Juli 2012 durch einen Hackerangriff auf Dropbox öffentlich. Trotzdem lief der Mailkontakt mit Epstein offenbar noch bis 2014 weiter. Das Konto war dem Anbieter NextGenTel zugeordnet und gehörte der Domain broadpark.no – es handelte sich also nicht um eine offizielle Hofadresse. Zu der Frage des Datenlecks äußert sich der Palast aus Sicherheitsgründen nicht.
Mette-Marit selbst hatte in einem Interview mit dem Sender NRK betont: "Ich wünschte, ich hätte den Rest der E-Mail-Korrespondenz." Sie verweigerte dabei jedoch die Antwort auf mehrere Fragen – darunter auch die, was sie damals mit einer ihrer Nachrichten an Epstein gemeint hatte. In der fraglichen Mail schrieb sie: "Ich habe dich gegoogelt. Stimme zu, es sieht nicht besonders gut aus." Der Palast hatte zuvor erklärt, dass es sich um ein Konto handelt, das vor zwölf bis 15 Jahren genutzt worden war. Jeffrey Epstein starb im August 2019 in einem New Yorker Gefängnis, während er auf seinen Prozess wegen Sexhandels wartete.









