Wegen angeblichem Epstein-Brief: Donald Trump klagt erneut
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Wegen angeblichem Epstein-Brief: Donald Trump klagt erneut

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min

Donald Trump (79) zieht im erbitterten Streit um seine angebliche Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) noch einmal vor Gericht. Nachdem eine erste Verleumdungsklage über astronomische 8,6 Milliarden Euro im April von einem Bundesrichter abgeschmettert wurde, hat der US-Präsident nun eine geänderte, juristisch nachgebesserte Klageschrift eingereicht. Im Visier des Politikers steht dabei laut Deadline nicht nur das Wall Street Journal, sondern auch Teile der absoluten Branchen-Elite: Medienmogul Rupert Murdoch (95), der Mutterkonzern Dow Jones und mehrere Reporter werden beschuldigt, eine böswillige Fake-News-Kampagne inszeniert zu haben. Im Kern der juristischen Schlammschlacht steht ein vermeintlicher Geburtstagsbrief an Jeffrey, der Donalds Image offenbar schädigen sollte.

Laut dem ursprünglichen Medienbericht handelte es sich bei dem Schreiben zu Jeffreys 50. Geburtstag um einen maschinengeschriebenen Text, der von Hand mit der Kontur einer nackten Frau eingerahmt wurde. Besonders ins Auge stach eine schwungvolle Unterschrift mit dem Namen "Donald" exakt im Intimbereich, die laut der Zeitung wohl die Intimbehaarung darstellen sollte. In der nun aktualisierten Klageschrift holt das Anwaltsteam zum Gegenschlag aus und wettert, dass die Journalisten diese pikante Story als Tatsache verkauft hätten, ohne jemals Beweise für die Echtheit vorzulegen. Schützenhilfe bekommt der US-Präsident dabei ausgerechnet aus dem inneren Zirkel des verstorbenen Unternehmers: Einige Anwälte berufen sich in den neuen Akten auf Aussagen der inhaftierten Vertrauten Ghislaine Maxwell (64), die sich angeblich an überhaupt keinen derartigen Brief erinnern kann.

Besonders brenzlig für das Medienimperium ist jedoch ein neu enthülltes Detail über die internen Abläufe vor der Veröffentlichung. Donald soll nämlich vorab persönlich zum Hörer gegriffen und Rupert höchstselbst gewarnt haben, dass die schlüpfrige Briefgeschichte komplett erfunden sei. Der Medienboss soll am Telefon kurz angebunden reagiert und versichert haben: "Ich werde mich darum kümmern." Der Politiker wiegte sich daraufhin in der Sicherheit, die Story sei vom Tisch – bis der Bericht samt Verweisen auf seine früheren Partys im Rampenlicht stand. Während das House Oversight Committee mittlerweile Dokumente veröffentlicht hat, die der pikanten Beschreibung des Blattes verblüffend ähnlich sehen, bleibt das Staatsoberhaupt bei seiner absoluten Kernbotschaft: Er habe einen solchen Brief nie geschrieben.

Ein Foto von Donald Trump und Jeffrey Epstein wird von einem Abgeordneten gezeigt
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König Charles III. und US-Präsident Donald Trump, Abschiedszeremonie im Weißen Haus im April 2026
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Bei einem Besuch am Weißen Haus begrüßen Donald Trump und Melania Trump König Charles III. und Königin Camilla
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Was glaubt ihr – hat Donald den pikanten Brief selbst geschrieben?