Stalker-Erfahrung: Lola Weippert schilderte ihre Angst
Moderatorin Lola Weippert (30) hat in der aktuellen Folge ihres Podcasts "Schön laut" offen über eine beunruhigende Begegnung gesprochen, die sie bis heute beschäftigt. Im Gespräch mit Sängerin Vanessa Mai (34) schilderte sie, wie sie nach einer Partynacht in Berlin mit Freunden nach Hause kam und dabei einen unbekannten Mann vor ihrer Wohnungstür antraf. Da sie ihn nicht einordnen konnte, hielt sie ihn zunächst für einen Nachbarn und umarmte ihn sogar. Doch schnell merkte sie, dass etwas nicht stimmte: "Ich umarme den Typen noch und dann merke ich aber, dass der mich so richtig eng drückt und mich nicht mehr loslässt." Als sie fragte, wer er sei, antwortete er erschreckend: "Wir sind zusammen und wir müssen reden."
Ihre Freunde reagierten sofort, brachten sie in die Wohnung und riefen die Polizei. Über die Behörden erhielt Lola schließlich den Namen des Mannes – und fand dadurch sein Instagram-Profil. Was sie dort entdeckte, ließ sie fassungslos zurück: Der Mann hatte ihr monatelang lange Nachrichten geschrieben, war mehrfach versucht, sie zu treffen, und sogar extra nach Köln gereist, um ihr aufzulauern. Besonders frustriert zeigte sich die Moderatorin darüber, dass die Behörden kaum handeln konnten. "Wieso kann nicht präventiv gehandelt werden? [...] Dieser Typ ist in meine Privatsphäre eingedrungen, der schreibt mir jeden Tag, der hat eine parasoziale Beziehung zu mir! Wieso könnt ihr nichts tun?", sagte sie im Podcast. Vanessa pflichtete ihr bei: "Es muss immer erst etwas passieren."
Dass Lola von dem Mann verfolgt wird, ist bereits seit Längerem bekannt – und ein Ende scheint nicht in Sicht. Wie sie im Podcast berichtete, schreibt er ihr bis heute Nachrichten. Die Folgen des Vorfalls sind für die 30-Jährige bis heute spürbar: "Ich habe mich tagelang nicht mehr vor die Tür getraut. Ich hatte so eine Angst", erzählte sie. Und weiter: "Es stimmt auch nicht, dass nichts passiert ist, weil du trägst für immer einen Schaden. [...] Ich habe bis heute Angst, wenn ich unten die Tür vom Haus aufmache."






