Neue Berufung: Josh Duggar fühlt sich unfair behandelt
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Neue Berufung: Josh Duggar fühlt sich unfair behandelt

- Louisa Riepe
Lesezeit: 2 min

Der verurteilte Realitystar Josh Duggar (38) gibt nicht auf: Vor einem Gericht in den USA hat der 37-Jährige am Mittwoch, dem 15. April, erneut versucht, seine Verurteilung zu kippen. In seiner neuesten Berufung argumentiert er laut The Hollywood Gossip, dass sein Prozess grundlegend unfair gewesen sei – und zwar nicht gegenüber den Opfern, sondern ihm selbst gegenüber. Sein aktueller Anwalt, der zuvor den verurteilten Sexualstraftäter R. Kelly (59) vertreten hatte, trägt nun Joshs Fall vor. Wer die Anwaltskosten übernimmt, ist unklar, da ein Antrag auf einen staatlich bestellten Anwalt zuvor scheiterte.

Im Kern seiner Berufung behauptet Josh, dass der eigentliche Täter ein ehemaliger Mitarbeiter gewesen sei. Bereits während des Prozesses hatte sein Verteidiger versucht, dieses Argument vorzubringen – der Richter ließ es jedoch nicht zu. Darüber hinaus wirft der Schriftsatz der Staatsanwaltschaft vor, forensische Daten manipuliert und unter Eid falsch ausgesagt zu haben. Das Dokument zitiert: "Diese Falschaussage hat die Jury in die Irre geführt, die Möglichkeiten der Verteidigung, die Beweise anzufechten, behindert und Joshua Duggars Rechte nach dem Fünften und Sechsten Zusatzartikel verletzt." Ein ähnliches Argument hatte Josh bereits in einer früheren Berufung vorgebracht – ohne Erfolg. Er verbüßt derzeit eine zwölfjährige Haftstrafe, die er 2021 nach seiner Verurteilung wegen des Besitzes von Kinderpornografie angetreten hat. Damals hatten Ermittler des Ministeriums für Innere Sicherheit seinen Gebrauchtwagenhandel durchsucht und auf seinem Arbeitscomputer entsprechendes Material gefunden.

Schon vor einigen Monaten war bekannt geworden, dass Josh länger hinter Gittern bleiben muss als ursprünglich geplant. Sein eigentlich für den 2. Oktober 2032 angesetzter Entlassungstermin war verschoben worden – jetzt sollte er erst am 23. Dezember 2032 die Haftanstalt verlassen. Die Gründe für diese erneute Anpassung blieben damals unklar. Es war bereits das zweite Mal, dass das Entlassungsdatum nach hinten korrigiert wurde.

Josh Duggar beim March for Marriage in Washington, D.C., am 25. April 2014
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Josh Duggar beim March for Marriage in Washington, D.C., am 25. April 2014
Josh Duggar, 2021
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Josh Duggar, 2021
Polizeifoto von Josh Duggar, April 2021
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Polizeifoto von Josh Duggar, April 2021
Was sagt ihr zu Joshs neuer Berufung – hat die noch eine Chance?