Justiz verschärft Strafe für Sexualstraftäter Josh Duggar
Josh Duggar (38) muss länger hinter Gittern bleiben als bisher angenommen: Die Haftstrafe des verurteilten Realitystars wurde erneut verlängert – diesmal um zwei Monate. Laut dem von People zitierten Federal Bureau of Prisons ist sein neues Entlassungsdatum nun der 2. Februar 2033. Joshs Cousine Amy Duggar King erklärte auf Social Media, der 37-Jährige befinde sich "wieder in Einzelhaft" – offenbar aufgrund eines Regelverstoßes, der direkt zu der Verlängerung geführt habe. Es ist bereits das dritte Mal, dass sich sein Entlassungsdatum nach hinten verschiebt.
Joshs Anwalt Beau Brindley äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall und nahm seinen Mandanten in Schutz. Er erklärte, es könne sich auch schlicht um die "Verfügbarkeit von Programmen handeln, die vollständig außerhalb der Kontrolle des Häftlings liegen." Parallel zur Haftzeit-Verlängerung läuft Joshs vierte und letzte Berufung gegen seine Verurteilung. Aktuell prüft ein Bundesgericht zunächst, ob seine Berufung überhaupt zulässig ist – denn laut Staatsanwälten wurde ein entscheidendes Dokument nicht fristgerecht eingereicht. Josh hatte angegeben, den Brief am letzten möglichen Tag, dem 24. Juni 2025, abgeschickt zu haben. Ein Postprotokoll des Gefängnisses zeigt jedoch keinen Eintrag für ein Schreiben von ihm an diesem Datum.
Der Realitystar war Ende 2021 verurteilt worden, weil er kinderpornografisches Material heruntergeladen und besessen hatte. Ein Gericht ordnete damals eine Haftstrafe von 151 Monaten an. Sein ursprüngliches Entlassungsdatum war für August 2032 vorgesehen. Josh hatte bis zuletzt versucht, das Urteil zu kippen: Ein Bundesgericht lehnte 2022 einen Antrag auf Freispruch ab, der U.S. Court of Appeals wies seine Berufung 2023 zurück, und der Supreme Court weigerte sich 2024, den Fall überhaupt anzunehmen. In seiner aktuellen Berufung bringt Josh unter anderem vor, dass ehemalige Anwälte eine Schlüsselperson nicht befragt hätten und dass ein Gutachter der Staatsanwaltschaft unter Eid gelogen habe. Nach seiner Entlassung muss er sich als Sexualstraftäter registrieren lassen und 20 Jahre lang unter Bewährungsaufsicht stehen.






