Royals bestätigen: Mette-Marits Epstein-Mails sind verloren

Royals bestätigen: Mette-Marits Epstein-Mails sind verloren

- Hannah Kändler
Lesezeit: 2 min

Der E-Mail-Account, über den Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) einst mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) in Kontakt stand, ist unwiederbringlich verloren. Das norwegische Königshaus bestätigte gegenüber der Zeitung Aftenposten, dass sämtliche Versuche, den Account wiederherzustellen, gescheitert sind. "Es wurden Untersuchungen zu der Möglichkeit durchgeführt, den E-Mail-Account und die dazugehörigen Inhalte wiederherzustellen. Wir haben vom Anbieter eine Bestätigung erhalten, dass dies nicht möglich ist", erklärte Hofkommunikationsberater Simen Løvberg Sund gegenüber dem Blatt. Wann und warum das Postfach gelöscht wurde, ließ das Königshaus offen.

Pikant dabei: Mette-Marit selbst hatte erst kürzlich in einem Interview mit dem norwegischen Sender NRK erklärt, sie wünschte sich, die restlichen Mails noch zu haben. Konkret angesprochen wurde sie auf eine Mail, in der sie an Epstein schrieb: "Ich habe dich nach deiner letzten E-Mail gegoogelt. Ich stimme zu, das sah nicht so gut aus." Die sogenannten Epstein-Akten, die das US-Justizministerium seit Dezember 2025 schrittweise veröffentlichte, hatten bereits zuvor enthüllt, dass die Kronprinzessin unter anderem vier Tage lang in Epsteins Haus in Palm Beach in Florida wohnte. Außerdem wurden mehrere freundschaftliche und pikante Mailwechsel zwischen den beiden publik – darunter die Zeile von Mette-Marit: "Paris ist gut für Untreue."

Mette-Marit hat sich inzwischen öffentlich entschuldigt. "Es ist wichtig für mich klarzustellen, dass es keinen Grund gibt, Mitleid mit mir in dieser Situation zu haben. Es sind die Opfer, die für die schlimmen Übergriffe, die sie erlitten haben, Gerechtigkeit verdienen", sagte sie vergangenen Monat, wie Ekstrabladet berichtet. Das norwegische Kronprinzenpaar steht damit gleich von mehreren Seiten unter Druck. Auch Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung, Marius Borg Høiby (29), sorgt für Schlagzeilen: Er ist in Schweden wegen vier Vergewaltigungen, Körperverletzung und sexuell beleidigenden Aufnahmen angeklagt. Die schwedische Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von sieben Jahren. Høiby hat die Vorwürfe bislang bestritten, ein Urteil wird für Juni erwartet.

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Die verlorenen Mails: Wie klingt für euch die Erklärung des Hofes, dass der Account nicht wiederhergestellt werden kann?